Metallurgie – Kernbranche von Kremsmüller
Metallurgie – Kernbranche von Kremsmüller

Metallurgie

Metallerzeugungs- und Metallverarbeitungsanlagen mit den zugehörigen Nebenbetrieben und Energieerzeugungskomponenten. Ihre Errichtung, der Umbau, die Instandhaltung und Sanierung setzen die Beherrschung von speziellen Schweißverfahren und profunden Hydraulikkenntnissen voraus. Fertigkeiten, die wir meistern, um Ihnen die Minimierung von Stillständen zu ermöglichen.

Leistungen
Neuigkeiten
Qualität ohne Kompromisse
Qualität ohne Kompromisse
Kremsmüller hat ein Projekt für die Walzkrafterhöhung in einem niederländischen Stahlwerk abgewickelt
Kremsmüller wurde mit dem Bau des neuen Hydraulikraums im Werkskeller und der Verrohrung zu den Walzständern betraut. Um die Aufgaben im zweiwöchigen Hauptstillstand bewältigen zu können, mussten das Equipment und die Hauptverrohrung vorinstalliert, gespült und getestet werden. Beim Stopp Ende 2016 ging es dann Schlag auf Schlag. Das Montage-Team demontierte das alte Equipment an den Walzständern und installierte das neue. Nach Fertigstellung einer der Walzständer wurde zeitgleich mit der Inbetriebnahme begonnen. Parallel wurden die anderen vier Ständer bearbeitet. Trotz engem Terminplan und strengsten Sicherheitsauflagen stellte Kremsmüller die Arbeiten zeitgerecht und problemlos fertig. „Weil ein zweites Kremsmüller-Projekt im Werk stattgefunden hat, konnten Synergien genutzt werden. Der Kunde forderte ‚High Quality‘ ohne Abweichungen oder Kompromisse − und genau das haben wir abgeliefert“, so der zuständige Projektleiter.
August 2017
Arbeiten unter hitzigsten Bedingungen
Arbeiten unter hitzigsten Bedingungen
Zehn Kilometer Kabel wurden für die Automatisierung und Steuerung eines Stahlgießapparats vom Team der EMSR verlegt
Für die Elektrotechnik eines Pfannenkippstuhls und eines Pfannenfeuers wurden zwei Anlagen installiert. Das Team der Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik zeichnete für fünf MCC-Schränke sowie für je sechs Steuerungsschränke und Bedienstationen verantwortlich. Um den Anlagen Leben einzuhauchen wurden ein Kilometer Ringleitung und rund zehn Kilometer Leistungs- und Steuerkabel quer durch das Werk verlegt. In einer Umgebung, in der flüssiger Stahl verarbeitet wird, sind solche Arbeiten besonders herausfordernd. Die Stahlgießpfannen werden durch das Pfannenfeuer auf bis zu 1100 Grad erhitzt und warmgehalten. Die erforderlichen Aufwärmkurven werden durch die Automatisierungstechnik geregelt. Nach dem Abgießen des Stahls muss die Stahlgießpfanne für die nächste Charge vorbereitet werden. Dies geschieht in einem Pfannenkippstuhl, der den rund 64 Tonnen schweren Behälter zur Reinigung um 360 Grad dreht. Sie wollen mehr über dieses Projekt erfahren? Dann klicken Sie rechts auf Kontakt (Briefsymbol) und Sie werden direkt an unsere Experten weitergeleitet.
Oktober 2015
Hochleistungsanlagen für russisches Aluminiumwerk
Hochleistungsanlagen für russisches Aluminiumwerk
Die gesamte Elektrik-Installation und Automatisierung wird vom Team der Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik durchgeführt
Östlich des mittleren Urals, 100 Kilometer von Jekaterinburg entfernt, entsteht ein neues Warm- und Kaltaluminiumwalzwerk. Dorthin werden zwei Anlagen unterschiedlicher Größe zur Prüfung von Aluminiumplatten von bis zu 33 Metern Länge und 210 Millimeter Stärke aus Österreich geliefert. Die Anlagen können Werte wie Planheit, Rechtwinkeligkeit, Dicke, Temperatur und Leitfähigkeit der Metallteile messen. Die Leitfähigkeit gibt Rückschlüsse auf das Gefüge und etwaige Mängel im Material. Für die gesamte Elektrik und Automatisierung der Anlagen zeichnet das Team der Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik verantwortlich. Dazu zählen unter anderem die Erstellung der adäquaten Software, Stromlaufpläne, Anlagenvisualisierung, Schaltschrankfertigung, Montage zur Vorinbetriebnahme, Verkabelung und Kabeltrassenlegung. Eine hochkomplexe Aufgabe, da zahlreiche unterschiedliche Messverfahren und eine ausgeklügelte Datenverarbeitung angewendet werden müssen. Darüber hinaus wird das Detailengineering, die Montage und Inbetriebnahme vor Ort in Russland von Kremsmüller übernommen. Nach dem erfolgreichen Testbetrieb wird derzeit die Auslieferung aller Komponenten abgewickelt. Wollen Sie mehr Informationen zu diesem Projekt? Klicken Sie rechts auf Kontakt (Briefsymbol) und Sie werden direkt an unsere Experten weitergeleitet.
August 2015
Kohlestaub-Einblasanlage für Stahlwerk
Kohlestaub-Einblasanlage für Stahlwerk
Optimierung der Energieversorgung in der Stahlindustrie
Die seit den frühen 2000ern enorm gestiegenen Rohstoffpreise und deren Instabilität zwingen Unternehmen, insbesondere Stahlkonzerne mehr und mehr zum Umdenken im Bereich Energieversorgung. Viele Stahlwerke ersetzen seither Teile von Koks und Schweröl durch den preisgünstigeren Kohlestaub. In einem großen österreichischen Stahlerzeugungsunternehmen sorgte Kremsmüller für den Bau und die Verrohrung der Kohlestaub-Einblasanlagen vom Kohlemahlwerk zu den Hochöfen. Auch die Montage und die Verrohrung der Anlagenteile in den Verteilertürmen wurden von Kremsmüller ausgeführt. Die Medienverrohrung beläuft sich insgesamt auf 6.000 Meter an Rohrleitungen in Nennweiten zwischen DN 25-500. Das zu montierende Equipment belief sich auf ein Gesamtgewicht von 72 Tonnen. Das Team am Firmenstützpunkt von Kremsmüller in Linz zeichnete für die Fertigung von sechs Tonnen Stahlkonstruktionen verantwortlich. Sie möchten mehr zu den unterschiedlichen Anlagenbauprojekten erfahren? Einfach auf Kontakt klicken und Sie gelangen direkt zu den Experten.
April 2015
Anlagenverrohrung im Stahlwerk
Anlagenverrohrung im Stahlwerk
Kremsmüller für komplettes Rohrsystem einer Fertigungsstraße für Walzdraht verantwortlich
Im Stahlwerk des Kunden, einer der führenden metallerzeugenden Betriebe Deutschlands, war die Modernisierung der Fertigungsstraße für Walzdraht geplant. Das Walzwerk sollte komplett neu konstruiert werden. Kremsmüller zeichnete dabei für die Lieferung und Montage der kompletten Medienverrohrung verantwortlich. Der Neukonstruktion gingen umfangreiche Planungsarbeiten voraus. Die Montage der Rohrsysteme teilte sich in zwei Phasen. In der ersten Montagephase hat Kremsmüller 140 Tonnen Leitungen aus rostfreiem Werkstoff montiert. Sämtliche Arbeiten wurden dabei während des laufenden Betriebes abgewickelt. Mit der zweiten Montagephase wurde zugleich das Drahtwalzwerk fertig gestellt. Hierfür nutzte das Team den jährlichen Anlagenstillstand von zwei Monaten. In dieser heiklen Projektphase montierte Kremsmüller weitere 35 Tonnen Rohrsysteme. Insgesamt wurden 70.000 Montagestunden absolviert. Die Basis für die präzise und zeitgerechte Fertigstellung waren die Planung, die ausgezeichnete Kooperation mit den anderen beteiligten Unternehmen, wie auch die optimale Zusammenarbeit mit dem Kunden. Die neue Drahtstraße konnte dadurch planungsgemäß und vor allem ohne zusätzlichen Anlagenstopp in Betrieb gehen. Sie möchten mehr zum Projekt erfahren? Ein Klick auf Kontakt reicht aus und unsere Experten vom Rohrleitungsbau beraten Sie direkt.
Jänner 2015
Wasser marsch!
Wasser marsch!
Mit 30.000 Kubikmeter Wasser pro Stunde ist der Kühlwasserbedarf des Kunden nun gedeckt.
Kremsmüller sicherte den Kühlwasserbedarf im Werk eines eines führenden Stahlverarbeitungskonzerns. Der Kunde hat seine Werkskapazität ständig erweitert. Damit stieg auch der Kühlwasserbedarf. Nachdem das Wasser des anliegenden Baches nicht mehr reichte, entwickelte man ein neues Wasserkonzept. Ein 2,3 Kilometer entfernter Strom spielte darin die Hauptrolle. Mit 7.400 Meter Leitungen stellte Kremsmüller die Verbindung zwischen Fluss und Werk sicher. Je zwei Zu- und Rücklaufleitungen sorgen für optimale Betriebssicherheit. Diverse Anschluss- und Stichleitungen wurden unterirdisch verlegt.   Bevor sich die Schweiß-Experten von Kremsmüller ans Werk machen konnten, mussten sie vor Ort eine Handfertigkeitsprüfung absolvieren. Nur wer sich unter den strengen Augen eines externen Sachverständigen qualifiziert hat, durfte bei dem Projekt schweißen. Erstklassige Schweißnähte waren somit vorprogrammiert.   Die Stahlrohrleitungen mit bis zu DN 1600 transportieren bis zu 30.000 Kubikmeter Wasser pro Stunde. Über die Rohrtrasse mit Stollen und Brücke wird das Wasser ins Werk des Kunden gepumpt. Hat es seinen Dienst erfüllt, wird’s wieder zurück geleitet. Ohne die Umwelt zu belasten, versteht sich. Durch den Höhenunterschied kann der Rückfluss mit einer Turbine sogar zur umweltfreundlichen Energiegewinnung genutzt werden.
Oktober 2008
Mehr Power
Mehr Power
…das ist gefragt, wenn einer der größten Stahlerzeuger Europas expandiert.
Tausende Ampere werden nun im neu ausgebauten Umspannwerk sicher und zuverlässig in die Werksbereiche verteilt. Elf Kilometer Stromschienen montierten die E-MSR-Experten von Kremsmüller im 110kV Umspannwerk. Stabile und kurzschlussfeste Rundrohre kommen dabei zum Einsatz. So wird auch bei möglichen Störfällen maximale Sicherheit gewährleistet.   Bei den Montagearbeiten war die symmetrische und Platz sparende Positionierung der Leitungen besonders wichtig. Mit Durchmessern von 50 bis 120 Millimeter verlaufen sie dreipolig durch das 200 Meter lange und drei Stockwerke hohe Umspannwerk. Derartige Leitungen lassen sich nur mehr mit Biegemaschinen in die richtige Form bringen. Dabei ist einiges an Know-how gefragt, denn Beschädigungen und Risse können sich fatal auswirken.   Zusammen mit dem Equipment, wie Schaltgeräten und Wandlern, wurden hunderte Tonnen an Hochspannungsgeräten und Leitungen montiert.   Sie wollen mehr über dieses Projekt wissen? Klicken Sie rechts auf „Kontakt“ und Sie erreichen die Experten dafür direkt.
Oktober 2007
170 Tonnen Gasrohrleitungen
170 Tonnen Gasrohrleitungen
Ein Hubbalkenofen wurde für einen führenden europäischen Verarbeitungskonzern der Stahlindustrie montiert.
In einem Hubbalkenofen werden Stahlbrammen auf rund 1.200°C erwärmt. Dies ermöglicht die Weiterverarbeitung zu Stahlblechen. Die besonders effizienten Öfen zeichnen sich durch eine zweiseitige Beheizung aus. Ein umfangreiches Geflecht an Rohrleitungen sorgt dabei für die Versorgung mit Betriebsgasen.   Insgesamt wurden 170 Tonnen Gasrohrleitungen sowie ein Verdampfungskühlkreislauf geliefert und montiert. Die Anlage wird nun verlässlich mit Stickstoff, Erdgas und Gichtgas versorgt.   Abgerundet wurde das Projekt durch die Installation sämtlicher Hydraulikrohrleitungen. Nach 35.000 Montagestunden nahm der neue Ofen erfolgreich den Betrieb auf.
Oktober 2007