Papier & Zellstoff – Kernbranchen von Kremsmüller
Papier & Zellstoff – Kernbranchen von Kremsmüller

Papier & Zellstoff

Mit verschiedensten Werkstoffen umgehen können, gewerkübergreifend arbeiten, Lösungen für spezielle Aufgaben finden und extreme Flexibilität beweisen. Das ist nur ein Auszug aus den Fähigkeiten, die wir für die Errichtung, den Umbau, die Instandhaltung und Sanierung von kompletten Komponenten eines Papier- und Zellstofffabrikats mitbringen.

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Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Nach nur 80 Tagen ging die Anlage wieder in Betrieb. Einen großen Anteil an der raschen Reparatur hatten die Sparten Rohrleitungsbau und EMSR
Schnelles Handeln war gefragt, nachdem in der Papierfabrik Laakirchen Feuer ausgebrochen ist – genauer gesagt an einer der Papiermaschinen der Pressenpartie. 14 Feuerwehren mit insgesamt 250 Einsatzkräften bekämpften die Flammen, dennoch waren die Schäden gravierend. Es wurde mit einem Totalausfall von einem halben Jahr gerechnet. Die Größenordnung der Gesamtreparatur: 70.000m² Hallenwände, Konstruktion sowie alle Maschinenteile und Walzen mussten gereinigt werden, 100km Kabel samt Trassen und 4km Hydraulikrohre neu verlegt werden. Zudem brauchte es 30lfm neue Antriebsschränke – als altbewährter und verlässlicher Partner wurde für dieses spontane Großprojekt auch Kremsmüller ins Boot geholt. Alle Beteiligten waren bemüht, die Maschine ehestmöglich zum Laufen zu bringen. Aufgrund der quasi nicht vorhandenen Planungsphase eine Meisterleistung. „Alle Materialbestellungen mussten so kurzfristig wie möglich geliefert werden, was auch gut klappte. Wir waren mit 60 Mann vor Ort und arbeiteten in Tag- und Nachtschicht, zeitgleich mit weiteren Lieferanten und Partnern. Die Koordination aller an der Reparatur Beteiligten durch unseren Kunden hat sicher einen wichtigen Beitrag für die rasche Abwicklung geleistet“, unterstreicht Abteilungsleiter Rudolf Raberger. Tatsächlich ging die abgebrannte Papiermaschine nach nur 80 Tagen wieder in Betrieb, doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. Wollen Sie mehr Infos zum Projekt? Dann klicken Sie auf Kontakt und treten mit unseren Experten per Mail in Verbindung.
Oktober 2016
Instandhaltung und Sanierung
Instandhaltung und Sanierung
Behälter- und Apparatebauteam von Kremsmüller wickelt zwei Sanierungsprojekte für Papierfabriken ab
Im knappen Zeitraum von je einer Woche hat der Behälter- und Apparatebau von Kremsmüller zwei Sanierungsprojekte zur vollen Zufriedenheit des Kunden abgewickelt. Bei Abstellungen greift Kremsmüller auf einen wertvollen Pool an jahrzehntelanger Erfahrung zurück. Die Kunden, zwei weltweit führende Papierhersteller, profitierten davon. In einer Papierfabrik in Tschechien galt es, das obere Teil eines 27 Meter hohen Stapelturmes auszutauschen. Innerhalb von fünf Tagen wurden 80 Tonnen Stahl demontiert und ausgebracht. Im Anschluss wurde das neue, bereits vorgefertigte 15 Meter hohe Bauteil inklusive Dach eingehoben. Alle Podeste, Rohrleitungen, sowie der Wiederanschluss des Behälters waren im Auftrag inkludiert. Ein zweites Sanierungsprojekt wickelte Kremsmüller im oberösterreichischen Nettingsdorf ab. Hier konnte man ebenfalls mit Qualitätsarbeit und effizienter Abwicklung punkten. In sechs Tagen wurde ein Behälter um 3,5 Meter erhöht und ein 20 Tonnen starkes Wärmetauscherbündel eingebracht. Der Behälter wurde sofort nach Fertigstellung wieder in laufenden Betrieb der Papierfabrik inkludiert. Sie möchten mehr über Instandhaltungs- und Sanierungsprojekte in den unterschiedlichen industriellen Sparten erfahren? Klicken Sie auf Kontakt und Sie erreichen die Experten von Kremsmüller direkt.
März 2015
Extrem gefasst...
Extrem gefasst...
... war das Behälterbauteam von Kremsmüller, als es mit einem Megaprojekt konfrontiert wurde
Ein Säuredruckspeicher von 790m3 Fassungsvermögen sollte binnen drei Monaten geliefert und montiert werden. Ein führender Anbieter in der Zellstoffverwertung, der sich in dieser Angelegenheit an Kremsmüller wandte, benötigte den Behälter zur Zwischenspeicherung von Magnesiumbisulfitsäure. In eben diesen drei Monaten arbeitete nicht nur das Engineeringteam des Druckbehälterbaues von Kremsmüller auf Hochtouren. Unverzichtbar waren ebenso die gesammelten Kräfte der Männer in der Produktionswerkstätte Steinhaus. Die Montage des Säuredruckspeichers wurde von Temperaturen unter Null Grad erschwert. Schweißarbeiten mit dem Duplex-Werkstoff sind bei solch niedrigen Außentemperaturen nahezu unmöglich. Aus diesem Grund musste das Material speziell vorgewärmt werden. Die im Behälter zwischengelagerte Magensiumbisulfitsäure kommt bei der Gewinnung von Zellstoff aus Holz zum Einsatz. Zu Fasern weiterverarbeitet, können sie als Endprodukt vielseitig verwendet werden. So kommen Zellstotfffasern nicht nur bei der Papier- und Kartonerzeugung zum Einsatz, sondern sind unter anderem auch wichtiges Rohmaterial der Bekleidungsindustrie. Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? Ein Klick rechts oben auf den Kontakt-Button reicht aus und die Spezialisten von Kremsmüller sind für Sie da.
August 2012
Startschuss in der Papierfabrik
Startschuss in der Papierfabrik
Wie hunderte Kilometer an Leitungen eine Papiermaschine zum Leben erwecken.
Ein schier unglaubliches Kabelgeflecht installierte Kremsmüller im ungarischen Werk eines internationalen Papierkonzerns. Verbunden zu einem einzigen Strang könnte man sämtliche Maschinenverkabelungen, Steuerkabel und Erdungen bis zum Standort von Kremsmüller in Schwechat spannen – Nicht weniger als 280 km! Gut gesichert verlaufen all diese Leitungen in insgesamt 18 km Kabeltrasse.   Ausgefeilte USV-Verteiler gewährleisten die sichere Stromversorgung. Steuerpulte ermöglichen das einfache Bedienen der neuen Papiermaschine. Großes Augenmerk wurde auf Sicherheit gelegt. Dafür wurden von Kremsmüller spezielle Not-Aus-Schränke entwickelt. Angeschlossen musste letztendlich auch noch alles werden: Ganze 11.100 Anschlüsse wurden korrekt verbunden.   10 Techniker, Bauleiter und Anlagenexperten von Kremsmüller steuerten rund 100 Monteure während des Projektes. Engineering und Baustellenkoordination liefen zeitgleich, damit das Projekt pünktlich in nur sieben Monaten abgewickelt werden konnte. Rekordzeit für ein derart komplexes Projekt der Mess- und Regeltechnik. „Termintreue ist das Um und Auf im Anlagenbaugeschäft und wird bei uns groß geschrieben“, meint Geschäftsführer Karl Strauß zu diesem Projekt.   Die ungarische Papierfabrik ist das Zentrum großer Pläne: Von hier will der Kunde den osteuropäischen Markt erobern. Dafür verdreifacht der Altpapierverwerter seine Kapazität. Beachtliche 1350 m Papier kann die neue Maschine bei 7,8 m Arbeitsbreite pro Minute produzieren.
November 2009
Gefahren fest im Griff
Gefahren fest im Griff
Kremsmüller als Garant für gelebte Arbeitssicherheit. Einmal mehr unter Beweis gestellt in einer Zellstofffabrik.
Der Kunde verarbeitet Holzhackschnitzel zu Papierfasern. Kremsmüller Industrieanlagenbau tauschte das Siebsystem der Zellstoffkocher, und beschleunigte die Produktion damit um über 25%.   Feuchte Hackschnitzel und eine Brandschutzdecke bildeten die künstliche Arbeitsebene im Inneren des Kochers. Flexibel steuerbare Absaugung und Frischluftzufuhr waren dabei entscheidend: Einerseits musste die Sicherheit der Schweißer gewährleistet werden – andererseits durften Schweißnähte nicht durch Zugluft beeinträchtigt werden.   Elektrokabel und Schweißschläuche wurden seitlich im Behälter verlegt. Alle Stutzen mussten luftdicht verschlossen sein, da aus den umliegenden Zellstoffkochern Schwefeldioxid austreten konnte. Ein Messgerät überwachte hier permanent den SO2 und Sauerstoffgehalt. Wirkungsvolle Alarmierung, Top-Atemschutzequipment und ein ständig angelegter Bergegurt durften in dem Behälter nicht fehlen – Und machten das Projekt zu einem Paradebeispiel für gelebtes Sicherheitsmanagement.   Die Zellstoffkocher wurden nacheinander für je eine Woche abgestellt. In Zweischichtbetrieb zeigte das Team von Kremsmüller trotz schwieriger Bedingungen vollen Einsatz. Pünktlich nahm die Fabrik wieder ihren Vollbetrieb auf.   Sie wollen mehr über dieses Projekt erfahren? Klicken Sie rechts auf „Kontakt“ und Sie erreichen die Experten direkt.
Juli 2009
Behälter-Konvoi
Behälter-Konvoi
Der Steinhauser Behälterbau glänzt nicht nur mit Qualitätsprodukten, sondern auch mit beeindruckender Logistik.
So auch, als alle Vorkehrungen für einen Schwertransport getroffen wurden. Um Punkt 20 Uhr mussten zwei Lkw-Konvois, beladen mit bis zu 38 Tonnen schweren und sorgsam gegen Verunreinigungen versiegelten Behältern, abfahrbereit sein. Bis zu vier Meter Durchmesser und 18 Meter Länge messen die beachtlichen Behälter und Apparate aus der Fertigung am Stammsitz von Kremsmüller in Oberösterreich. Für die Be- und Entladung waren bis zu zwei 100-Tonnen-Kräne erforderlich – Hier musste jeder Millimeter exakt abgestimmt werden, um die rechtzeitige Abfahrt zu garantieren.   Drei der Behälter hatten eine rund 300 Kilometer lange Reise vor sich. Zwei weitere Behälter wurden noch in derselben Nacht in einem bedeutenden Unternehmen der Papierindustrie montiert.    Sie wollen mehr über den Behälterbau bei Kremsmüller erfahren? Klicken Sie rechts auf „Kontakt“ und Sie erreichen die Experten direkt.
Jänner 2008
Vielseitigkeit in der Papierindustrie
Vielseitigkeit in der Papierindustrie
Während einer 3-wöchigen Abstellung stellte Kremsmüller seine Vielseitigkeit unter Beweis: Über 20 Aufträge in den verschiedensten Bereichen wurden abgewickelt.
Bei einem international tätigen Verpackungshersteller wurden während dieser 3 Wochen zahlreiche Bereiche modernisiert und adaptiert. Montagen im Kesselhaus, Umfangreiche Verrohrungsarbeiten an Pumpen und der Austausch ganzer Anlagenteile wurden dabei in Rekordzeit absolviert.   Zwei Wärmetauscher mit jeweils 7.500 kg und ein neues, 11 Tonnen schweres Heizbündel für die Eindampfanlage wurden komplett in die Anlage eingebunden. Eine besondere Herausforderung stellten dabei die engen Platzverhältnisse dar.   Im Bereich der Vakuumanlage wurden die Hochleistungspumpen generalüberholt. Ein 27 Meter hoher und 5 Meter breiter Lüftungsschacht für diesen Bauabschnitt wurde direkt auf der Baustelle gefertigt und in die Anlage integriert.   Die heikelsten Montagen wurden direkt über der Papiermaschine durchgeführt. Bei zahlreichen Reparaturen an Lüftungsgeräten und Ventilatoren wurden Bauteile bis zu 6 Meter Länge montiert. Selbst kleinste Verunreinigungen durch diese Arbeiten hätten zu erheblichen Schäden an der Papiermaschine geführt.   In 8000 Arbeitsstunden absolvierten die Fachkräfte von Kremsmüller in allen Bereichen erstklassige Qualitätsarbeit.
September 2007