Rohrleitungsbau Kremsmüller
Eine Flotte an Rohrlegerraupen und Spezialkränen garantiert den schlagkräftigen Einsatz bei allen Witterungs- und Umweltbedingungen.
Rohrleitungsbau Kremsmüller

Pipelinebau

Erdverlegte Rohrleitungen aller Nennweiten und Dimensionen. Geräte und Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik. Engagierte, sicherheitsbewusste und top ausgebildete Mitarbeiter. Das ist Pipelinebau bei Kremsmüller.

Im sensiblen Bereich der Energieversorgung deckt Kremsmüller sämtliche Anforderungen der Branche ab. Beginnend bei der Fernwärmeleitung, die vom Heizkraftwerk direkt zum Endverbraucher führt, über den Bau von Gasspeichern und Verteilerstationen bis zur Verlegung kilometerlanger Erdölförderleitungen.

Der Gerätepark ist komplett auf die Herausforderung Pipelinebau abgestimmt. Modernste Rohrlegeraupen und Schweißgeräte garantieren Präzision auch bei schwierigen Witterungsbedingungen.
Einblick in das Leistungsspektrum

  • Engineering
  • Fernwärme
  • Gasförderleitungen
  • Gasverdichter- und Verteilerstationen
  • Erdölförderleitungen
  • Wasserversorgungsleitungen
  • Dükerleitungen, Brückenaufhängungen
  • Instandhaltungen und Revisionen
Neuigkeiten
Uniklinik bekommt neue Kälteversorgung
Uniklinik bekommt neue Kälteversorgung
Rund 1800 Meter Spezialrohrleitungen wurden von der neuen Kältezentrale zu den einzelnen Klinikgebäuden verlegt
Um auch in Zukunft die Kälteversorgung der Uniklinik Düsseldorf zu sichern wird derzeit eine neue Kältezentrale gebaut. Für die Kaltwasser-Rohrleitungen zwischen der Zentrale und den verschiedenen Gebäuden der Uniklinik wurde Kremsmüller in Leipzig beauftragt. Der Bereich Fernwärme- und Rohrleitungsbau zeichnet als Generalunternehmer für den Tiefbau, die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Kältetrasse verantwortlich. Insgesamt wurden rund 1800 Meter Leitungen in Stärken von DN100 bis DN1000 im Kunststoffmantelsystem verlegt. Doch nicht überall war es möglich eine Trasse auszugraben. Die Bereiche vor ausgewählten Klinik-Gebäuden und Straßenquerungen erforderten Spezialbauleistungen, die gemeinsam mit einem Profi für Tiefbau durchgeführt wurden. Unter anderem verlegte man 87 Meter Leitungen grabenlos durch das „Microtunneling“-Verfahren. Dazu hob man an den Trassenenden vier Gruben mit rund acht Meter Durchmesser und acht bis zwölf Meter Tiefe aus. Im Pressbohrverfahren wurden Tunnel errichtet, um die KMR-Rohre durchschieben und so die Leitungen unterirdisch weiterlaufen lassen zu können. Der Auftrag startete im Juli 2016 und geht ein knappes Jahr später in Betrieb. Sie wollen mehr über dieses oder ähnliche Projekte erfahren? Mit einem Klick auf das Briefsymbol erreichen sie direkt per E-Mail unsere Experten.
April 2017
Montage über Stock und Stein
Montage über Stock und Stein
In unwegsamem Gelände wurde eine 2,5 Kilometer lange Trasse gebaut. Die Rohre mussten bei teils über 50 Prozent Steigung verlegt werden
Ein im wahrsten Sinne des Wortes "steiles Projekt" wurde in Brixen, Südtirol abgewickelt. Für die Errichtung einer Fernwärme-Pumpstation musste eine rund fünf Kilometer lange DN 150-Leitung verlegt werden – unter herausforderndsten Bedingungen. Bei teilweise über 50 Prozent Steigung wurde die 2,5 Kilometer lange Fernwärme-Trasse aus dem Felsen gestemmt. Die Materialien und Geräte konnten nur mit Hilfe einer eigens für dieses Montageprojekt aufgestellten Seilbahn transportiert werden. An manche Stellen gelangte nur ein Hubschrauber, der Rohre und Gerätschaften spektakulär an Ort und Stelle brachte. Aufgrund der beträchtlichen Gefahrensituation wurden alle am Bau beteiligten Arbeiter speziell unterwiesen. Ein externer Spezialist für Höhenarbeiten präsentierte ein an die Gegebenheiten angepasstes Sicherheitskonzept. So konnten sich alle Monteure bestens gegen Absturz und Steinschlag sichern. Ohne Vorfälle und termingerecht wurde das Projekt schließlich fertiggestellt. Alle Fragen zu diesem oder ähnliche Projekte können Sie gleich direkt per Mail an unseren Ansprechpartner stellen – mit einem Klick auf das Briefsymbol.
November 2016
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
In Niederösterreich wurde eine Anlage für TEG-Trocknung errichtet. Dabei griffen verschiedene Kremsmüller-Gewerke ineinander
Für die OMV-Kompressorstation in Auersthal errichtete Kremsmüller eine TEG-Regeneration-Reboilereinheit (Anm. TEG=Triethylenglykol). Dabei wird in einem Absorptionsverfahren Erdgas in intensiven Kontakt mit TEG gebracht. So können Wasserdampf und höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Erdgas getrennt werden. Hohe Aufmerksamtkeit wurde bei diesem Projekt darauf gelegt, möglichst viele Fachbereiche ineinander greifen zu lassen. Für Auftragsabwicklung, Engineering, Projektleitung, technische Dokumentation, EMSR und Werkstoffprüfung war die Schwechater Niederlassung von Kremsmüller verantwortlich. In den Steinhauser Werkshallen wurden Vorratstank, Wärmetauscher und Destillationskolonne gefertigt. Der Stützpunkt Gänserndorf wurde mit den Rohrleitungen und der Montage sämtlicher Anlagenteile beauftragt. Die mechanische Werkstätte in Krieglach steuerte Drehteile und drucktragende Anbauteile bei. So konnte das gesamte Projekt aus einer Hand abgewickelt werden. Unnötige Schnittstellen wurden ausgehebelt, alle Gewerke waren optimal aufeinander abgestimmt und trugen zu einer raschen und erfolgreichen Umsetzung bei. Sie wollen nähere Infos zum Projekt? Mit einem Klick auf das Briefsymbol können Sie gleich per Mail mit unserem Ansprechpartner in Kontakt treten.
November 2016
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Nach nur 80 Tagen ging die Anlage wieder in Betrieb. Einen großen Anteil an der raschen Reparatur hatten die Sparten Rohrleitungsbau und EMSR
Schnelles Handeln war gefragt, nachdem in der Papierfabrik Laakirchen Feuer ausgebrochen ist – genauer gesagt an einer der Papiermaschinen der Pressenpartie. 14 Feuerwehren mit insgesamt 250 Einsatzkräften bekämpften die Flammen, dennoch waren die Schäden gravierend. Es wurde mit einem Totalausfall von einem halben Jahr gerechnet. Die Größenordnung der Gesamtreparatur: 70.000m² Hallenwände, Konstruktion sowie alle Maschinenteile und Walzen mussten gereinigt werden, 100km Kabel samt Trassen und 4km Hydraulikrohre neu verlegt werden. Zudem brauchte es 30lfm neue Antriebsschränke – als altbewährter und verlässlicher Partner wurde für dieses spontane Großprojekt auch Kremsmüller ins Boot geholt. Alle Beteiligten waren bemüht, die Maschine ehestmöglich zum Laufen zu bringen. Aufgrund der quasi nicht vorhandenen Planungsphase eine Meisterleistung. „Alle Materialbestellungen mussten so kurzfristig wie möglich geliefert werden, was auch gut klappte. Wir waren mit 60 Mann vor Ort und arbeiteten in Tag- und Nachtschicht, zeitgleich mit weiteren Lieferanten und Partnern. Die Koordination aller an der Reparatur Beteiligten durch unseren Kunden hat sicher einen wichtigen Beitrag für die rasche Abwicklung geleistet“, unterstreicht Abteilungsleiter Rudolf Raberger. Tatsächlich ging die abgebrannte Papiermaschine nach nur 80 Tagen wieder in Betrieb, doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. Wollen Sie mehr Infos zum Projekt? Dann klicken Sie auf Kontakt und treten mit unseren Experten per Mail in Verbindung.
Oktober 2016
442 Meter Druckrohrleitung erneuert
442 Meter Druckrohrleitung erneuert
Das Kraftwerk Gosau erzeugt 71 Millionen kWh Strom pro Jahr. Das entspricht dem Jahresbedarf von etwa 20.000 Haushalten
Wasserkraft ist die nachhaltigste und umweltfreundlichste Form der Energiegewinnung. Um die Funktion des über 100 Jahre alten Kraftwerks für weitere Generationen erhalten zu können, musste die Druckrohrleitung erneuert werden. Dazu wurden die bestehenden genieteten Rohrteile demontiert und durch eine neue geschweißte Druckrohrleitung ersetzt. Die Leitung hat einen Durchmesser von 1,3 Metern und ist insgesamt 442 Meter lang. 53 einzelne Rohrteile mussten dafür mit außerordentlich hohen Anforderungen produziert werden. Eine Herausforderung für die Fertigung, die sich bei der Montage fortsetzte. Denn bis zu 21,5 Grad Steigung waren zu bewältigen, Präzisionsarbeit war bei hervorstehenden Felsen gefragt. Dennoch konnte das Projekt in der vorgegebenen Zeit fertiggestellt werden. Im Dezember nahm das Kraftwerk Gosau am Fuße des Dachsteins den Betrieb wieder auf. Sie wollen mehr über dieses Projekt erfahren? Klicken Sie auf das Briefsymbol (rechts) und Sie gelangen direkt zu unseren Ansprechpartnern für Rohrleitungsbau.
Jänner 2016