Zwei Dampfspeicher für eine grüne Zukunft
Mit der Lieferung zweier riesiger Dampfspeicher leistete Kremsmüller zuletzt einen Beitrag zum derzeit wohl größten Klimaschutzprogramm Österreichs: Die voestalpine in Linz verfolgt einen klaren Weg zur Dekarbonisierung ihrer Stahlproduktion. Demnach soll die Umstellung von Kohle auf Strom in der Stahlerzeugung an den Standorten Linz und Donawitz bis zu fünf Prozent der jährlichen CO₂-Emissionen Österreichs einsparen. Die Dampfspeicher von Kremsmüller helfen dabei, Energie effizient zu speichern und bedarfsgerecht bereitzustellen.
Maßarbeit in Steinhaus
Die beiden Dampfspeicher, jeweils rund 100 Tonnen schwer und mit einer Wandstärke von 42 mm, wurden vollständig in der Kremsmüller-Firmenzentrale in Steinhaus gefertigt. Die Lieferung erfolgte an die Firma Primetals, Endkunde ist die voestalpine.
Als interessantes Detail ist an dieser Stelle ist die Wärmebehandlung der beiden Speicher zu erwähnen: Beim so genannten Spannungsarmglühen wurden innere Spannungen in den Schweißnähten sowie im Grundmaterial abgebaut und dadurch die Materialeigenschaften verbessert.
Die logistische Herausforderung bei diesem Projekt war beachtlich: Die Transporte der Speicher – mit einer Gesamtlänge des Gespanns von 57 Metern – ins Werksgelände der voestalpine Linz erforderten präzise Planung und viel Erfahrung.
Fazit
Die Fertigung der beiden Dampfspeicher war trotz ihrer vergleichsweisen einfachen Konstruktion ein Projekt mit besonderen Herausforderungen. Größe, Gewicht und die logistische Planung verbinden sich hier mit einem klaren Ziel: Klimaschutz durch innovative Technik.
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