Trinkwasser für Rio San Juan
Das Hilfsprojekt in Nicaragua verschafft über 1000 Personen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Trinkwasser für Nicaragua

Kremsmüller greift einem Dorf unter die Arme, das seine Probleme anpackt.

Die schlechte Wasserqualität führt in Nicaragua häufig zu Erkrankungen. Um sauberes Trinkwasser zu bekommen, müssen Frauen und Kinder weite Strecken in Kauf nehmen – Ein bis zwei Stunden lange Wanderungen sind nicht selten.
 
Das „Dorf Mexiko" im Süden von Nicaragua beschloss, den Wassermangel in der Region nicht länger hinzunehmen und für sauberes Trinkwasser zu sorgen. Dazu rief das Dorf vor drei Jahren ein Wasserkomitee ins Leben. Seine erste Aufgabe war, eine Wasserquelle zu erschließen und zu sichern. Mittlerweile laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren und das Projekt nimmt Formen an.
 
Mit der „Initiative Eine Welt" gewann das Dorf einen Partner, der das notwendige Know-how einbringt. Alle notwendigen baulichen Arbeiten führt die Bevölkerung mit Hilfe eines Technikers durch. Systematisch wird auf Know-how Transfer gesetzt, um die Wasserversorgung nachhaltig zu sichern. Die Bewohner der Dorfes können so das Wassernetz selbst betreiben, warten und weiter ausbauen.
 
Kaum finanzierbar war für das „Dorf Mexiko" die technische Ausrüstung. Ein klarer Fall für das Kremsmüller 4 Life Programm. Im Zuge der Projektförderung finanzierte Kremsmüller einen Wassertank sowie das Rohrleitungsnetz für die Anbindung von rund 900 Familien.
 
Ringsum die Wasserquelle wird nun ein vier Hektar großes Grundstück erworben. Dieses wird für den biologischen Anbau von Kakao genutzt. Die zusätzliche Einkommensquelle dient der Erhaltung der Wasserversorgung. Außerdem wird so sichergestellt, dass die Quelle nicht verunreinigt wird.
 
Sie wollen mehr über Kremsmüller 4 Life erfahren? Klicken Sie rechts auf Kontakt, und Sie erreichen die Verantwortlichen direkt.
 
Alle Projekte des Programmes finden Sie auf www.kremsmueller.at/life
Dritte Welt
Nicaragua ist eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Das Projektgebiet im Süden des Landes liegt in einem der am wenigsten entwickelten Gebiete Nicaraguas.
Hilfe zur Selbsthilfe
Alle packen an: Gemeinsam sorgen die Einheimischen für die Wasserversorgung und sichern damit ihre Zukunft.
Wasserleitung
Hunderte Famlien freuen sich über einen eigenen Wasseranschluss samt Zähler.