Flusswasser-Entnahmestation-Wien-Energie-Fernkälte-Stubenring
Der E-Raum am Donaukanal wurde visuell perfekt integriert

Fernkälte-Projekt am Donaukanal für Wien Energie

Fernwärme-Bedarf wächst: das Kremsmüller Energietechnik-Team ermöglicht klimafreundliche Kühlmöglichkeiten

Kremsmüller ist starker Partner von Versorgungsbetrieben wie Wien Energie, die dem Trend hin zu klimafreundlichen Kühlmöglichkeiten mit Fernkälte Rechnung tragen. So war Kremsmüller vor kurzem an der Errichtung einer Entnahmestation für Flusswasser am Donaukanal auf Höhe der Schwedenbrücke beteiligt. Das Wasser wird von dort in die Kältezentrale am Stubenring gepumpt und nimmt seinen Weg über große Rohrleitungen in den U-Bahn-Tunneln.

Für die Technik der Entnahmestation wurde ein E-Raum nötig, in dem Mittelspannung, Niederspannung, Steuerverteiler und USV-Versorgung für die Pumpstation installiert wurden. Platz dafür schuf man durch eine Verlängerung des Stiegenabgangs von der Schwedenbrücke zur Uferpromenade.

In der eigentlichen Flusswasser-Entnahmestation sorgte Kremsmüller für die Messtechnik der Filterkammer, der Rechenkammer und der Pumpenkammer, die geliefert, installiert, verkabelt, angeschlossen und mit der Maschinentechnik in Betrieb genommen wurde.

Da mehrmals jährlich Hochwasser auftreten können, wurde die Technik so ausgeführt, dass ein Wasserpegel von bis zu 1,5 Metern keine Schäden verursacht und sofort danach der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Aber auch an unwahrscheinlichere Szenarien wurde gedacht.  Sollten je entzündliche Dämpfe oder Gase von Schiffen vom Kanal her eindringen, melden Detektoren dies umgehend und die Anlage wird heruntergefahren. Große Teile der Anlage sind zudem in Ex-Ausführung verbaut.

Die umfangreiche Fernkälte-Technik fällt bei einem Besuch am Donaukanal kaum auf. Nach Abschluss der Arbeiten passte die örtliche Graffiti-Szene die Außenfassade innerhalb kürzester Zeit dem urbanen Stadtbild an. 

Flusswasser-Entnahmestation-Wien-Energie-Kremsmüller-Schwedenbrücke-donaukanal
Unauffälliger Abgang zur Flusswasser-Entnahmestation

Ebenfalls sehr unauffällig finden sich in etwa 30 Meter Entfernung die Einstiege zur eigentlichen Flusswasser-Entnahmestation. Lediglich einige „Kanaldeckel“ machen auf den Abstieg zum Technikraum unter dem gut frequentierten Radweg aufmerksam.

EMSR-Projekte im Bereich Energietechnik übernimmt seit vielen Jahren ein Team an Spezialisten am Kremsmüller-Stützpunkt Schwechat. Damit leistet man mit Fernwärme- und Fernkälte-Projekten einen wertvollen Anteil an der Energiewende.

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