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Gregor Kremsmüller
Gregor Kremsmüller

Positive Aussichten für 2021


Im Rahmen eines Pressegespräches am 26.2.2021 sprach Gregor Kremsmüller über den positiven Geschäftsverlauf, Zukunftsaussichten des Unternehmens und über die aktuell schwierige Suche nach Lehrlingen.

Die Stimmung war entspannt, der ORF hatte bereits am frühen Morgen begonnen, einige Aufnahmen in den Werkshallen zu machen, hatte Mitarbeiter von Kremsmüller bei Schweißarbeiten und anderen Tätigkeiten gefilmt. Um 11 Uhr startete eine Online-Pressekonferenz mit Vertretern aller führenden österreichischen Medien und Gregor Kremsmüller ermöglichte einige Einblicke in die aktuelle Geschäftstätigkeit des Unternehmens.

Nachfolgend einige Auszüge des Pressegespräches mit Gregor Kremsmüller.

Aktuelle Geschäftslage
„In den letzten Monaten konnten wir bei Neuprojekten Auftragseingänge im zweistelligen Millionenbetrag verbuchen. Das zeigt, dass wir in der Branche großes Vertrauen genießen.“ Aufgrund von zahlreichen, langfristigen Verträgen war zudem die Auslastung auch während des gesamten vergangenen Jahres sehr zufriedenstellend. Für 2021 ist in allen Fachbereichen eine Auslastung von rund acht Monaten fix verbucht. „In einigen Bereichen der Gruppe ist sogar die gesamte Jahresauslastung bereits heute gesichert“, ergänzt Kremsmüller.

Derzeitige Projektvergaben
 „Der Verkauf in den letzten Monaten war geprägt von sehr vielen langfristigen Ausschreibungen und Budgetangeboten“, berichtet Kremsmüller. „Es scheint, als ob die Unternehmen immer mehrere strategische Optionen vorbereiten würden. Welche Geschäfte daraus generiert werden, hängt sehr stark vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.“ In Summe hat Kremsmüller Angebote über einen dreistelligen Millionenbetrag gelegt. Momentan mahlen allerdings die Mühlen bei Projektvergaben noch sehr langsam.

Kremsmüller Industrieanlagenbau KG deutlich über Prognosen
Die für das turbulente Jahr 2020 getroffenen Prognosen wurden deutlich übertroffen, dies bestätigt die stabile Basis des Geschäftsmodells des Unternehmens. Alle drei Geschäftsbereiche Apparatebau, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Rohr- und Anlagenbau agieren erfolgreich.

Geschäftsverlauf der restlichen Gruppe
Der erwartete Geschäftsverlauf der restlichen Unternehmen der Gruppe wird von Kremsmüller positiv beurteilt. „Wir werden uns weiterhin in Österreich, Deutschland und Rumänien auf unsere Wurzeln als bodenständiger Industriedienstleister mit starkem Fokus auf ausgezeichnete Fachkräfte konzentrieren. Dieses Set-Up ermöglicht nachhaltiges Wachstum.“

Mitarbeiterentwicklung
Kremsmüller erwartet einen starken Sommer, daher ist die Suche nach Fachkräften wieder ein zentrales Thema des Unternehmens. Derzeit beschäftigt Kremsmüller ca. 1.700 Mitarbeiter in den eigenen Reihen.

Wie gefragt die hochqualifizierten Fachkräfte von Kremsmüller sind, zeigt sich in vielen aktuellen Projekten“, sagt Gregor Kremsmüller. „Beispielsweise war auf einer Großbaustelle der ÖBB beim Kraftwerk Spullersee/Vorarlberg rasches und koordiniertes Handeln beim Schweißen einer Druckrohrleitung erforderlich. Kremsmüller ist dort seit Herbst mit einem Expertenteam tätig.“ Informationen zum Projekt samt Video sind hier erhältlich.

Nachwuchsfachkräfte gesucht
Dieses Jahr scheint immer mehr zu einem verlorenen Jahr für Nachwuchs-Fachkräfte zu werden“, analysiert Kremsmüller. „Noch nie war die Suche nach Lehrlingen und die Zusammenarbeit mit Schulen derart schwer. Berufsvorbereitung funktioniert anscheinend nicht auf Distanz. Man hört auch, dass in vielen Betrieben bereits die offenen Lehrstellen für den Herbst gestrichen werden. Das wollen wir auf keinen Fall! Wir möchten nach wie vor Jugendliche für unser Ausbildungsprogramm Lehre+ begeistern. Eine unserer ersten Investitionen im neuen Jahr wird die Modernisierung und der Ausbau unserer Schweißakademie und Lehrlingsausbildung sein. Das soll im Herbst mit Leben gefüllt werden.“