Kremsmüller Blitzschutzinstallation Pitten
Professionelle Industriekletterer mussten die HVI-Leitungen an den Reaktoren anbringen.
Kremsmüller Blitzschutzinstallation Pitten
August 2016

„Bergsteigen“ im Namen der Industrie

Für eine Blitzschutzinstallation an zwei Reaktoren mussten zwei Monteure hoch hinaus – um genau zu sein auf bis zu 29 Meter Höhe
Beim Umbau einer Kläranlage in Pitten stand neben elektrotechnischen und mechanischen Maßnahmen auch die Montage eines Blitzschutzes auf dem Programm – nichts für schwache Nerven. 29 Meter hoch sind die beiden Reaktoren, die vor Blitzschlag geschützt werden sollten. Eine weitere Herausforderung neben der Höhe war auch die „Ex Zone 2“ an den Oberkanten der Reaktoren. Dementsprechend aufwändig gestaltete sich die Montage des Blitzschutzes. Spezielle Brandschutznormen mussten eingehalten werden.
Bei einem Blitzschlag und möglicher explosiver Atmosphäre darf keine Explosion oder ein Brand entstehen. Die Überspannung muss gefahrlos in die Erde abgeleitet werden können. Für die Anbringung der hochspannungsfesten isolierten Ableitungen mussten zwei professionelle Industriekletterer eingesetzt werden. Denn weder Hubsteiger noch Hebebühne gelangen in diese luftigen Höhen.

Sie haben Fragen zu diesem Projekt? Dann klicken Sie auf Kontakt (Briefsymbol rechts) und treten per E-Mail mit unseren Experten in Verbindung.
Neuigkeiten
Alle Lehrlinge sind an Bord!
Alle Lehrlinge sind an Bord!
DIE LEHRLINGSSUCHE IST FÜR DIESES JAHR BEENDET
Lehrlinge sind unsere Zukunft. Das weiß man bei Kremsmüller und darum waren wir im Herbst aktiv auf vielen Messen vertreten. Wie jedes Jahr gab es einen Messestand auf der Jugend & Beruf in Wels sowie erstmals auch auf der Lehrlingsmesse im Pferdezentrum Stadl-Paura.

Die Resonanz war beeindruckend. Viele Schüler und Lehrer haben sich an unseren Messeständen über das Ausbildungsangebot von Kremsmüller informiert, waren begeistert von den vielen unterschiedlichen Aufgabengebieten und stellten viele interessierte Fragen.

Der Aufwand hat sich bezahlt gemacht. Wir konnten alle offenen Lehrstellen mit vielversprechenden, sympathischen Nachwuchstalenten besetzen, die ab Anfang September Ihre Karriere bei uns starten. Darüber sind wir sehr glücklich. Wir freuen uns schon sehr auf die neuen Lehrlinge und wünschen Ihnen bereits jetzt viel Freude bei Kremsmüller.
Mai 2019
Hervorragendes Personal macht den Unterschied
Hervorragendes Personal macht den Unterschied
Bestes Personal ist eine der wichtigsten Stärken von Kremsmüller
Kremsmüller ist stolz auf seine Mitarbeiter. Von allen Unternehmen in der Branche hat Kremsmüller den höchsten Anteil an Eigenpersonal. Aufgrund der internen Aus- und Weiterbildungspolitik handelt es sich hierbei um bestausgebildetes und hochprofessionelles Personal. Dieser Aspekt unterscheidet Kremsmüller wesentlich von seinen Mitbewerbern, und stellt in sensiblen Situationen der Projektabwicklung einen entscheidenden Vorteil dar.
Auch der Anteil an langjährigen, treuen Mitarbeitern ist bei Kremsmüller hoch, man identifiziert sich stark mit den Werten und der Marke Kremsmüller. Beispiele dafür möchte Kremsmüller in regelmäßigen Abständen zeigen. Dieses Mal wurde ein Mitarbeiter interviewt, der schon seit 32 Jahren für Qualität in der Fertigung sorgt.
Im Video erzählt Christian von seinen Anfängen bei Kremsmüller, was ihn an seinem Job nach wie vor begeistert und man sieht ihn auch in Aktion.
Jänner 2019
Lagertanks wurden erdbebensicher gebaut
Lagertanks wurden erdbebensicher gebaut
Von der ersten Idee bis zur Vorort-Montage kam alles aus einer Hand und alles aus eigenem Haus.
Das Unternehmen Hollu Systemhygiene modernisiert und erweitert seine Produktion. Acht neue Lagertanks für Alkohole wurden benötigt. Bedingung: Der Lieferant sollte die Kompetenz haben von Engineering, Fertigung über Transport und Montage alle Leistungen selbst erbringen zu können – wie geschaffen für die „United Skills of Kremsmueller“. Anhand der von uns gezeichneten Pläne entstanden in der Fertigung fünf Stück 30m³-Lagertanks mit je 2,5m Durchmesser und drei Stück 60m³-Tanks mit je 3,5m Durchmesser. Alle Behälter sind rund 8m hoch.

Zwei Fakten machen das Projekt zu etwas Besonderem. Zum einen befindet sich Zirl (nahe Innsbruck) in der in Österreich höchsten Erdbebenzone 4. So mussten Bodenbewegungen in den Berechnungen (hinsichtlich Querbeschleunigung etc.) berücksichtigt werden. Der Anschluss der Rohrfüße an den Behälter musste ausreichend dimensioniert sein. Die Stärke des unteren Bodens ist mit 8mm nun doppelt so dick wie normalerweise erforderlich. Zum anderen wurde geschliffener Edelstahl für die Tanks verwendet. Selten hat Kremsmüller bisher derart glänzende Bleche in der Fertigung beherbergt. Maschinengeschliffenes Material hat eine sehr gleichmäßige Oberfläche. Jeder Kratzer, auch Fingerabdrücke, sieht man fast unwiderruflich. Es war also Vorsicht und Achtsamkeit beim Handling gefragt.

Ein Sondertransport beförderte die acht Tanks 300km weit nach Zirl. Nach dem Einheben setzte man auf spezielle Technologie um den bereits fix und fertig versiegelten Boden nicht zu beschädigen. Mithilfe eines modularen Luftkissen-Transportsystems und nicht mit klassischen Schwerlastrollen wurden die Tanks verschoben, an die exakt richtige Stelle platziert und mit speziellen Klebeankern fixiert.

„Alles aus einer Hand zu bekommen war für Hollu Grundbedingung. Darüber hinaus hat unser moderner Maschinenpark überzeugt, die gewünschten Tanks auch in ansprechender Qualität fertigen zu können. Schließlich ist der Kunde mit der sauberen Verarbeitung á la Kremsmüller höchstzufrieden. Möglicherweise sind wir in einem nächsten Ausbauschritt in ein bis zwei Jahren wieder mit an Bord“, ist der Kremsmüller-Projektleiter zuversichtlich.

Walter Primus, Bereichsleiter Technik, Hollu Systemhygiene: „Während des gesamten Projektverlaufs fühlten wir uns durch Vertrieb und Technik bei Kremsmüller perfekt unterstützt!“
August 2018
3000 Meter Rohrleitungen verlegt
3000 Meter Rohrleitungen verlegt
Einen Großauftrag wickelte das Chemnitzer Unternehmen Max Straube Industrierohrleitungsbau in der Papierfabrik Leipa in Schwedt ab.
Für eine Erneuerung an unterschiedlichen Anlagen und zu unterschiedlichen Zwecken wurden knapp 3000 Meter Rohrleitungen in Nennweiten zwischen DN 25 und 700 verlegt und installiert. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 40 Monteure der Gewerke Rohrleitungsbau, Stahlbau, Begleitheizungen, Isolierarbeiten und Schweißnahtprüfungen vorort im Einsatz.

Am aufwändigsten gestaltete sich die Arbeit für das System „Prozessdampf 14 bara“. Hier erfolgte der Aufbau in verschiedenen Teilstücken. Zu Beginn musste die bestehende Dampfleitung zur Turbine demontiert, danach die neue montiert und an den Dampfverteiler im Kraftwerk Süd angeschlossen werden. Weiter ging es mit dem Verlegen der Leitung zwischen Kraftwerk Süd und Nord auf einer neuen Rohrbrücke. In der Nord-Anlage wurde die Leitung an die ebenfalls neu errichtete Prozessdampfschiene angebunden. Zwei Dampfumformstationen wurden ebenso montiert. Schließlich erfolgte die Anbindung der neuen Entnahmedampfleitung der Dampfturbine im KW Nord in das 14 bara-Dampfsystem. Für dieses Teilprojekt wurden rund 350 Meter Rohrleitung in DN300 bis 700 und 150 Meter Kleinleitungen in DN50 für Entwässerungen verbaut. Alle Schweißnähte wurden zu 100 Prozent geprüft. Alle zehn Teilaufträge dieses Millionenprojekts wurden von Juni bis Dezember 2017 zeitgerecht und erfolgreich fertiggestellt.

Das traditionsreiche Unternehmen Max Straube bündelt seine Kompetenzen im Bereich Rohrleitungen und bietet ein Komplettservice von Planung und Projektierung über Lieferung bis hin zur Montage. Ob für Wärme- oder Kälteerzeugung, Kraftwerkstechnik, Industrierohrleitungsbau oder erdverlegtem Rohrleitungsbau – Max Straube überzeugt mit Erfahrung und technischem Know-how. Das Unternehmen ist eine Tochter der Kremsmüller Gruppe und mit seinen Leistungen eine optimale Ergänzung zum bestehenden Portfolio des österreichischen Industrieanlagenbauers.
August 2018
Gemeinsame Sache auf IFAT und ACHEMA
Gemeinsame Sache auf IFAT und ACHEMA
Mit Partner KVT präsentierte Kremsmüller ein völlig neues Verfahren zur Verarbeitung und Ressourcen-Rückgewinnung von Klär- und Industrieschlämmen.
Wie bereits im Vorfeld angekündigt entschied sich Kremsmüller zum ersten Mal in der Firmengeschichte an der IFAT in München teilzunehmen – DIE Weltleitmesse für Umwelttechnologien, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Im Nachhinein betrachtet eine goldrichtige Entscheidung.

Der gemeinschaftliche Auftritt mit Kanzler Verfahrenstechnik und die Ausrichtung auf die prozesstechnologische ThermoDec-Anlage war Besuchermagnet und zog neugieriges Fachpublikum an. Aussichtsreiche Kontakte konnten geknüpft werden. Speziell Gäste aus dem asiatischen Raum waren von dem konkurrenzlosen Produkt angetan.

Nach der IFAT im Mai folgte die ACHEMA in Franktfurt ein Monat später. Nicht ganz so eng gesteckt ist diese Leitmesse für die chemische Industrie. So wurden neben ThermoDec auch die Firmen dahinter – KVT und Kremsmüller – ausführlich präsentiert. Mit Bildschirmpräsentationen und VR-Stationen bepackt wurde das Portfolio optimal vermittelt. Beide Messen werden künftig Fixpunkte im Kalender sein. Für die Chemshow Eurasia in Istanbul im November dieses Jahres sind die Planungen gerade angelaufen – Die letzte Fachmesse für 2018.

Alle Infos zu ThermoDec finden Sie
hier.
Juli 2018
Arbeiten an der Festung Hohensalzburg
Arbeiten an der Festung Hohensalzburg
Die Abteilung Rohrleitungsbau verlegte eine DN150-Trockenlöschleitung aus Edelstahl entlang der Festungsmauer.
Ziemlich außergewöhnlich war der Einsatzort bei diesem Auftrag. Die Abteilung Rohrleitungsbau arbeitete an der sehenswürdigen Festung Hohensalzburg und verlegte entlang der Festungsmauer empor eine Trockenlöschleitung mit Einspeise- und Entnahmestellen.

In mehreren Bauabschnitten und mit großem Transportaufwand durch die engen Salzburger Altstadtgassen wurden die Bauteile transportiert. Entlang der Festungsmauer musste ein temporäres Gerüst aufgebaut werden, die Montage erfolgte von Hand in großer Höhe. Insgesamt 110 Laufmeter Edelstahlrohrleitung DN150 wurden so an der Festungsmauer nach oben montiert. Im Ernstfall hält die Leitung bei einem Löschvorgang einem Druck bis 16 Bar stand. Ein Detail am Rande: Damit die Leitung entlang der Sehenswürdigkeit so unauffällig wie möglich bleibt, wurde sie dunkel und matt beschichtet.

Die Festung Hohensalzburg ist das Wahrzeichen der Stadt Salzburg. Sie liegt auf dem Mönchsberg. Mit über 7.000 m² bebauter Fläche (einschließlich der Basteien über 14.000 m²) ist Hohensalzburg eine der größten Burgen Europas. Die Entstehung reicht ins 11. Jahrhundert zurück. Heute ist sie die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas und mit jährlich über einer Million Besucher die am häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit Österreichs außerhalb Wiens. Wobei die Festung Hohensalzburg in Wien nur von Schloss und Tiergarten Schönbrunn übertroffen wird.
Juli 2018
2300 Meter Fördertechnik
2300 Meter Fördertechnik
In Finnland entstand eines der größten Food-Retail-Logistikzentren weltweit. Kremsmüller war bei der mechanischen Montage mit von der Partie.
Das Verteilzentrum für den Logistikdienstleister Inex entsteht in Sipoo, Nähe Helsinki und erstreckt sich auf einer Fläche von 141.900 m². Die Inbetriebnahme erfolgt in fünf Teilabschnitten seit Mitte 2016 bis Ende 2018. Insgesamt werden 1.100 Filialen täglich in ganz Finnland aus einem Vollsortiment von fast 26.000 verschiedenen Artikeln beliefert – Trockensortiment, Frischeprodukte und Tiefkühlware (-26 Grad C).

Die letzte Phase 5 benötigte eine Montagedauer von einem knappen dreiviertel Jahr. Kremsmüller wurde von Generalunternehmer Witron mit der mechanischen Montage der Förderanlage beauftragt. Realisiert wurden rund 2300 Meter Fördertechnik, acht vollautomatische Kommissionier-Maschinen, 13 Querverschiebewagen mit 320 Meter Gassenausrüstung. Der durch Kremsmüller realisierte Auftrag wurde wie geplant Anfang März abgeschlossen.

Um auch mögliche künftige Projekte von Witron bestmöglich betreuen zu können, hatte man bei diesem umfassenden Projekt auch die Ausbildung im Hinterkopf. Zwei Obermonteure wurden vorort speziell für Witron-Anlagen geschult.

Herausforderung war zum einen die Größe des Gesamtprojekts, zum anderen die Koordination der Teilmontagen. Michael Fuchs, WITRON Logistik + Informatik GmbH: „Wegen zum Teil sehr beengter Montagebereiche wurde hier mit viel Rücksicht – auch auf andere Gewerke – die Installation ohne größere Zwischenfälle von Kremsmüller durchgeführt.“
Juni 2018
Drei Sparten bei Abstellung in Papierfabrik
Drei Sparten bei Abstellung in Papierfabrik
Industrieanlagenbau, Apparate- und Behälterbau sowie Rohrleitungsbau waren beim Umbau der Kocher-Befüllanlagen involviert.
Mehrere Aufträge erhielt Kremsmüller bei Smurfit Kappa in Nettingsdorf. Die Abteilungen Industrieanlagenbau, Apparate- und Behälterbau sowie Rohrleitungsbau arbeiteten eng zusammen – für die Kocher-Befüllanlagen zur Hackschnitzel-Vordämpfung.

Das Anlagenbau-Team war für die Erneuerung des Hackschnitzel-Siloaustrags verantwortlich. Der neue Siloboden wurde in drei Teilen geliefert und zusammengebaut. Zusätzlich montierte das Team zwei neue Austragsschnecken und eine Eintragsschnecke mit Antrieben. Der Austausch von alt auf neu musste während einer neuntägigen Abstellung geschehen. In diesem Zeitraum wurden von der Sparte Behälterbau auch die Siebe an vier Kochern ausgetauscht. Aufgrund optimaler Koordination und langjähriger Erfahrung in der Papierindustrie wurden die Arbeiten zeitgerecht fertiggestellt.

Die Abteilung Rohrleitungsbau trug auch wesentlich zum Gesamtprojekt bei. Sie wurde mit der gesamten Prozessverrohrung, insgesamt 1300 Meter in den Nennweiten DN15 bis 500, den Pumpenmontagen und dem Zusammenbau von Behältern und Wärmetauschern betraut. Die Installation des „Flash Tanks“ mit rund 18 Tonnen Hubgewicht war eine der Herausforderungen für die Monteure. Beim Stillstand mussten zahlreiche Einbindepunkte berücksichtigt werden.

„Die Umbauleistung von allen beteiligten Kremsmüller-Monteuren war wie immer gewaltig“, so Robert Petroschinsky, Planung bei Smurfit Kappa Nettingsdorf.
März 2018
Nachts in der Fertigung
Nachts in der Fertigung
Bereits zum dritten Mal nimmt Kremsmüller an der Langen Nacht der Forschung teil. Sie findet heuer am Freitag, 13. April, zwischen 17 und 23 Uhr statt.
Die Fertigung von Kremsmüller in Steinhaus hat schon die unterschiedlichsten Projekte und beeindruckende Momente erlebt. Um diese erlebbar zu machen, wird auf Virtual-Reality-Technik gesetzt. So sehen Besucher unter anderem, wie tonnenschwere Stahlteile zu einem riesigen Rohrabzweiger in der Werkstätte zusammengebaut und tief im Berg montiert werden. Viele solcher Bauteile sind auch real zu sehen. Mit einem Quiz erfahren Besucher spannende Facts zum Thema „Hydro Power“.

Darüber hinaus kann man sich virtuell durch eine imposante mehrstöckige Verdampfungsanlage bewegen. Herzstück solcher Anlagen ist ein "Dünnschichtverdampfer", welcher Substanzen thermisch und mechanisch in die Bestandteile trennt. Damit Besucher erfahren, welche Vorgänge und Prozesse im Inneren passieren, wird es eine Demonstration anhand einer verkleinerten Versuchsanlage geben.

2016 zählte Kremsmüller insgesamt 650 Besucher – ein Rekordergebnis an einem wirklich gelungenen Abend. Grund genug auch heuer wieder mit dabei zu sein und uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu freuen.

Schauen Sie vorbei und nutzen die seltene Gelegenheit Einblick in die Fertigung zu bekommen – ein interessanter und spannender Abend ist garantiert. Eintritt ist frei!
März 2018
Kremsmüller auf Hochalpen-Montage
Kremsmüller auf Hochalpen-Montage
Mitten in den Vorarlberger Alpen finden im Kavernenkraftwerk Obervermunt II aufwändige Montagearbeiten statt.
Für GE Renewable Energy werden zwei neue Generatoren mit einem Durchmesser von rund acht Meter mitten im Berg zusammengebaut. Um die an Größe und Gewicht beeindruckenden Bauteile an Ort und Stelle zu befördern waren sechs Sondertransporte mit je 120 Tonnen Ladung notwendig. Der Konvoi mit zwei Lkws und einem Tieflader maß bis zu 66 Meter. Nach dem Umladen auf einen SPMT (Anm. Modulfahrzeug mit eigenem Antrieb) wurden die Teile über die Silvretta Hochalpenstraße in die Kraftwerkskaverne auf 1600 Meter gebracht.

Die Monteure waren und sind während der Bauzeit jeweils für 10 Tage im Camp auf rund 2000 Meter. Seit April 2017 läuft der Auftrag bereits und soll nach einem Jahr Bauzeit voraussichtlich mit April abgeschlossen sein – abhängig von der Wettersituation und der Lawinengefahr in der Region. Neben der Generatorenmontage ist Kremsmüller mit der mechanischen Fertigung in Krieglach verlässlicher Partner bei diesem Projekt. Kurzfristig benötigte Teile werden den nächsten Monteuren gleich zum Einsatzort mitgegeben um Verzögerungen zu vermeiden. Gefertigt werden unter anderem spezielle Distanzplatten oder Aluminiumteile, die sich durch präzise und maßgeschneiderte Bearbeitung auszeichnen.

Paul Hunger, Site Leadership Manager PMSI bei GE Renewable Energy: „Wie auch schon bei einigen Projekten in der Vergangenheit haben wir auch für das Projekt OVW II das Personal für die Montage bei Kremsmüller bestellt. Die Qualifikationen des Personals und die Ausführung der Montage entspricht wieder unseren hohen Qualitätsanforderungen. Für Baustellen mit solchen speziellen Anforderungen sind schnelle Reaktionszeiten und Flexibilität in allen Bereichen unbedingt erforderlich.“
Jänner 2018
Mehr Neuigkeiten laden