Ausbildung, zweiter Bildungsweg, Lehrabschluss, Telekommunikationstechnik, Elektro-Gebäudetechniker
Durch den Lehrabschluss stieg Tom Koppler auf seiner persönlichen Karriereleiter zum Obermonteur auf.
Ausbildung, zweiter Bildungsweg, Lehrabschluss, Telekommunikationstechnik, Elektro-Gebäudetechniker
Juni 2017

Zusatz-Ausbildung mit großem Zusatz-Nutzen

Die ersten Teilnehmer haben das Programm nun mit Lehrabschluss beendet. Zwei Jahre mit 600 Ausbildungsstunden liegen hinter ihnen
Im Jahr 2015 hat das WIFI OÖ im Rahmen des Firmen Intern Trainings (FIT) gemeinsam mit Jobmeister und der Kremsmüller-Sparte Telekommunikationstechnik mit der Zusatzausbildung von Fachkräften begonnen. Der gesamte Turnus zum Elektro-Gebäudetechniker dauerte 24 Monate. 600 Stunden absolvierten die Monteure insgesamt, inklusive Vorbereitung zur Lehrabschlussprüfung.

Job-Aufträge und Ausbildung unter einen Hut zu bekommen, verlangte allen Beteiligten einiges ab − und doch hat es sich bezahlt gemacht. „Durch die Zusatz-Ausbildung habe ich nur gewonnen − was die Position betrifft ebenso wie finanziell“, freut sich der frisch gebackene Obermonteur Tom Koppler.
Einige der Absolventen hätten von einem Lehrabschluss nicht einmal zu träumen gewagt und sind begeistert, dass sich Theorie, Praxis und Job mit dem FIT doch so gut vereinbaren ließen. Möglich gemacht hat diese Ausbildungsschiene der SWF (Sozial- und Weiterbildungsfonds).

Durch den vollen Einsatz aller Beteiligten konnte so ein echtes Vorzeigeprojekt in der Weiterbildung von Fachkräften geschaffen werden. Wir freuen uns auf zahlreiche weitere Jobmeister-Kollegen, die diese Chance zur Höherqualifikation im zweiten Bildungsweg wahrnehmen!

Alle offenen Jobs finden Sie hier und auf jobmeister.at. Gerne können Sie uns auch per Mail kontaktieren − mit einem Klick auf den Briefumschlag!
Neuigkeiten
Drei Sparten bei Abstellung in Papierfabrik
Drei Sparten bei Abstellung in Papierfabrik
Industrieanlagenbau, Apparate- und Behälterbau sowie Rohrleitungsbau waren beim Umbau der Kocher-Befüllanlagen involviert.
Mehrere Aufträge erhielt Kremsmüller bei Smurfit Kappa in Nettingsdorf. Die Abteilungen Industrieanlagenbau, Apparate- und Behälterbau sowie Rohrleitungsbau arbeiteten eng zusammen – für die Kocher-Befüllanlagen zur Hackschnitzel-Vordämpfung.

Das Anlagenbau-Team war für die Erneuerung des Hackschnitzel-Siloaustrags verantwortlich. Der neue Siloboden wurde in drei Teilen geliefert und zusammengebaut. Zusätzlich montierte das Team zwei neue Austragsschnecken und eine Eintragsschnecke mit Antrieben. Der Austausch von alt auf neu musste während einer neuntägigen Abstellung geschehen. In diesem Zeitraum wurden von der Sparte Behälterbau auch die Siebe an vier Kochern ausgetauscht. Aufgrund optimaler Koordination und langjähriger Erfahrung in der Papierindustrie wurden die Arbeiten zeitgerecht fertiggestellt.

Die Abteilung Rohrleitungsbau trug auch wesentlich zum Gesamtprojekt bei. Sie wurde mit der gesamten Prozessverrohrung, insgesamt 1300 Meter in den Nennweiten DN15 bis 500, den Pumpenmontagen und dem Zusammenbau von Behältern und Wärmetauschern betraut. Die Installation des „Flash Tanks“ mit rund 18 Tonnen Hubgewicht war eine der Herausforderungen für die Monteure. Beim Stillstand mussten zahlreiche Einbindepunkte berücksichtigt werden.

„Die Umbauleistung von allen beteiligten Kremsmüller-Monteuren war wie immer gewaltig“, so Robert Petroschinsky, Planung bei Smurfit Kappa Nettingsdorf.
März 2018
Nachts in der Fertigung
Nachts in der Fertigung
Bereits zum dritten Mal nimmt Kremsmüller an der Langen Nacht der Forschung teil. Sie findet heuer am Freitag, 13. April, zwischen 17 und 23 Uhr statt.
Die Fertigung von Kremsmüller in Steinhaus hat schon die unterschiedlichsten Projekte und beeindruckende Momente erlebt. Um diese erlebbar zu machen, wird auf Virtual-Reality-Technik gesetzt. So sehen Besucher unter anderem, wie tonnenschwere Stahlteile zu einem riesigen Rohrabzweiger in der Werkstätte zusammengebaut und tief im Berg montiert werden. Viele solcher Bauteile sind auch real zu sehen. Mit einem Quiz erfahren Besucher spannende Facts zum Thema „Hydro Power“.

Darüber hinaus kann man sich virtuell durch eine imposante mehrstöckige Verdampfungsanlage bewegen. Herzstück solcher Anlagen ist ein "Dünnschichtverdampfer", welcher Substanzen thermisch und mechanisch in die Bestandteile trennt. Damit Besucher erfahren, welche Vorgänge und Prozesse im Inneren passieren, wird es eine Demonstration anhand einer verkleinerten Versuchsanlage geben.

2016 zählte Kremsmüller insgesamt 650 Besucher – ein Rekordergebnis an einem wirklich gelungenen Abend. Grund genug auch heuer wieder mit dabei zu sein und uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu freuen.

Schauen Sie vorbei und nutzen die seltene Gelegenheit Einblick in die Fertigung zu bekommen – ein interessanter und spannender Abend ist garantiert. Eintritt ist frei!
März 2018
Kremsmüller auf der Achema in Frankfurt
Kremsmüller auf der Achema in Frankfurt
Im Blickpunkt ist ein völlig neues Verfahren zur Verarbeitung und Ressourcenrückgewinnung von Klärschlämmen oder industriellen Schlämmen.
Von 11. bis 15. Juni findet die ACHEMA in Frankfurt statt. Zum bereits dritten Mal wird sich Kremsmüller auf der internationalen Leitmesse der Prozessindustrie präsentieren. Passend zu dieser Fachmesse wird Kremsmüller gemeinsam mit Partner Kanzler Verfahrenstechnik (KVT) auf einem Gemeinschaftsstand ausstellen. Im Blickpunkt ist ein völlig neues Verfahren zur Verarbeitung von Klärschlämmen oder Schlämmen, die bei Produktionsprozessen in der Industrie anfallen. Bisher war das Entsorgen dieser Schlämme ein kostenintensives Unterfangen. Mit moderner thermischer Trenntechnik können nun viele Herausforderungen auf einen Schlag gelöst werden.

Gemeinsam wird das neue Anlagenkonzept "Thermodec®" dem Fachpublikum vorgestellt. Mit dieser Technologie können wertvolle Ressourcen und Energie rückgewonnen, der CO2-Fußabdruck nachhaltig verbessert und Entsorgungskosten minimiert werden. Herzstück dabei ist ein Dünnschichtverdampfer. Während Kremsmüller für das Verdampferverfahren, den gesamten Apparate- und Anlagenbau, Elektrik und Steuerungstechnik sowie für Montage und Service verantwortlich zeichnet, steuert KVT die Technologie des Gesamtverfahrens, Spezialwissen um den Verbrennungsprozess sowie das gesamte Detailengineering bei.

Sie sind an unseren Leistungen rund um Prozesstechnologie, Behälter- und Apparatebau, Verrohrung, EMSR sowie Industriedienstleistungen interessiert? Dann besuchen Sie uns auf der ACHEMA in Frankfurt - Halle 9.1, Stand D50. Mehr über dieses revolutionäre Verfahren erfahren Sie hier:
www.kremsmueller.com/thermodec



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März 2018
Supervision in chinesischer Raffinerie
Supervision in chinesischer Raffinerie
Kremsmüller wurde mit der Konzeption und Supervision eines Dämpfespeichers beauftragt und trägt so zum Umweltschutz bei.
Eine chinesische Raffinerie in Kunming beauftragte Kremsmüller mit einem Flachbodentank mit Kunststoffmembranblase für die Pufferung von Benzindämpfen. Der 5000m³-Tank misst 18 Meter in der Höhe, 22 Meter im Durchmesser und wiegt rund 20 Tonnen.

Anders als meistens üblich war die Abteilung Apparate- und Tankbau bei diesem Projekt nicht für die Fertigung des Tanks selbst verantwortlich. Kremsmüller lieferte hier das gesamte Engineering sowie das Kernequipment der Membrantechnologie. Um einen reibungslosen Fertigungsprozess zu gewährleisten, wurden zwei Tankbau-Experten aus dem eigenen Hause mit der Supervision vorort betraut. Sie waren auch bei der Abnahme, dem Testlauf sowie der Inbetriebnahme federführend dabei.

Der Flachbodentank trägt wesentlich zur Erfüllung der strengen Umweltauflagen bei. Die schädigenden Dämpfe können zwischengespeichert und anschließend zu Flüssigbenzin rückgewandelt werden. Somit gibt es keine Schadstoffemission.

Detaillierte Informationen erhalten Sie gerne von unseren Experten auf Anfrage per Mail durch einen Klick auf Kontakt (Briefsymbol).
Februar 2018
Strahlende Kinderaugen im Frauenhaus
Strahlende Kinderaugen im Frauenhaus
Das Frauenhaus Wels freut sich in den brandneuen Räumlichkeiten über einen voll ausgestatteten und pädagogisch wertvollen Spieleraum.
Verbale und physische Schläge, Tritte oft noch Schlimmeres. Was häusliche Gewalt bei betroffenen Frauen anrichtet ist für Außenstehende kaum vorstellbar. Wie es erst den betroffenen Kindern gehen muss, will man sich nicht vorstellen. Retter in der Not ist das Frauenhaus in Wels, das erst kürzlich neue und moderne Räumlichkeiten bezogen hat.

Besonders ein Raum soll traumatisierte Kinderaugen wieder zum Strahlen bringen und zumindest kurzfristig von allen Sorgen und Ängsten ablenken. Darin finden sich Ausstattung und Spiele für Kinder jeden Alters – von Schaumstoffbauklötzen, Geschicklichkeitsspielen aus Holz, bis zu Wutzeltisch und Airhockey ist alles vorhanden. „Wir haben die Projektbeschreibung gelesen und sofort gewusst, dass wir das machen werden. Der Raum für die Kinder ist eine tolle Idee, nachhaltig und somit perfekt als Projekt für unser Sozialprogramm“, so Gregor Kremsmüller, Inhaber vom gleichnamigen Industrieanlagenbauunternehmen aus Steinhaus. „Ich freue mich jetzt auf das Leuchten in den Kinderaugen, wenn sie diesen Raum betreten“, freut sich Sonja Duda, Leiterin des Frauenhauses Wels, kurz vor dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten.

Das Frauenhaus Wels bietet nicht nur Unterkunft in Notsituationen – Das Team aus Pädagoginnen, Psychologinnen und Juristinnen führt auch wichtige und aufschlussreiche Beratungen durch.

>>> Hier geht's zum Frauenhaus Wels
>>> Hier geht's zu Kremsmüller 4 Life
Jänner 2018
Kremsmüller auf Hochalpen-Montage
Kremsmüller auf Hochalpen-Montage
Mitten in den Vorarlberger Alpen finden im Kavernenkraftwerk Obervermunt II aufwändige Montagearbeiten statt.
Für GE Renewable Energy werden zwei neue Generatoren mit einem Durchmesser von rund acht Meter mitten im Berg zusammengebaut. Um die an Größe und Gewicht beeindruckenden Bauteile an Ort und Stelle zu befördern waren sechs Sondertransporte mit je 120 Tonnen Ladung notwendig. Der Konvoi mit zwei Lkws und einem Tieflader maß bis zu 66 Meter. Nach dem Umladen auf einen SPMT (Anm. Modulfahrzeug mit eigenem Antrieb) wurden die Teile über die Silvretta Hochalpenstraße in die Kraftwerkskaverne auf 1600 Meter gebracht.

Die Monteure waren und sind während der Bauzeit jeweils für 10 Tage im Camp auf rund 2000 Meter. Seit April 2017 läuft der Auftrag bereits und soll nach einem Jahr Bauzeit voraussichtlich mit April abgeschlossen sein – abhängig von der Wettersituation und der Lawinengefahr in der Region. Neben der Generatorenmontage ist Kremsmüller mit der mechanischen Fertigung in Krieglach verlässlicher Partner bei diesem Projekt. Kurzfristig benötigte Teile werden den nächsten Monteuren gleich zum Einsatzort mitgegeben um Verzögerungen zu vermeiden. Gefertigt werden unter anderem spezielle Distanzplatten oder Aluminiumteile, die sich durch präzise und maßgeschneiderte Bearbeitung auszeichnen.

Paul Hunger, Site Leadership Manager PMSI bei GE Renewable Energy: „Wie auch schon bei einigen Projekten in der Vergangenheit haben wir auch für das Projekt OVW II das Personal für die Montage bei Kremsmüller bestellt. Die Qualifikationen des Personals und die Ausführung der Montage entspricht wieder unseren hohen Qualitätsanforderungen. Für Baustellen mit solchen speziellen Anforderungen sind schnelle Reaktionszeiten und Flexibilität in allen Bereichen unbedingt erforderlich.“
Jänner 2018
Spendentransport 2017
Spendentransport 2017
Wie schon die Jahre zuvor unterstützte Kremsmüller das Rote Kreuz mit einem Fahrzeug für den Spendentransport nach Moldawien.
Dass Kremsmüller ein offenes Ohr für soziale Projekte hat, beweist auch der wiederholte Einsatz für Moldawien. In der Grenzregion zu Rumänien fehlt es oft an den einfachsten Dingen, wie Kleidung, Lebensmittel, Kinder- und Hygieneartikel.

Deshalb sammelt ein Verein zur Förderung der Infrastruktur in Moldawien jährlich Sachspenden. Das Rote Kreuz verschreibt sich seit Jahren für diese Sache und sammelt das ganze Jahr über eifrig Sachspenden. Um alle Hilfsgüter auf einmal nach Moldawien befördern zu können, brauchte das Rote Kreuz noch ein passendes Transportmittel. Kremsmüller stellte für diese Hilfsaktion wieder gerne einen Klein-LKW aus dem Fuhrpark bereit.

Haben Sie ein Sozialprojekt, das Unterstützung braucht? Informieren Sie sich auf
Kremsmüller 4 Life über unser Sozialprogramm. Jährlich werden nachhaltige und interessante Ideen von karitativen Vereinen und Institutionen unterstützt. Die Einreichfrist für 2018er-Projekte endet am 31. Jänner.
Dezember 2017
Tanklagerbau im hohen Norden
Tanklagerbau im hohen Norden
Das dritte Jahr in Folge ist Kremsmüller auf der Baustelle in Wilhelmshaven vertreten. Ein neues Projekt wartete in Rotterdam.
Auch im dritten Jahr nach dem Startschuss 2015 laufen die Arbeiten im Tanklager Wilhelmshaven weiter. Dieses Jahr wurden Rohrleitungen, Tanks und die Verladestationen saniert. 3500 Meter Versorgungsleitungen wurden verlegt, Filterstationen aufgebaut und rund 1500 Nähte geschweißt. Die Arbeiten an der Jet-Fuel-Anlage konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Diese Anlage versorgt den Flughafen Leipzig mit Flugbenzin. Derzeit laufen Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme der VRU-Anlage zur Gasrückführung. Bis Ende 2018 soll das Projekt fertiggestellt sein.

In Rotterdam läuft seit Anfang 2017 ein neues umfassendes Projekt. Während in Wilhelmshaven eine Raffinerie zum Tanklager umgebaut wurde, entsteht im Hafen Rotterdam ein komplett neues Tanklager. Kremsmüller wurde mit der gleichzeitigen Montage von acht Flachbodentanks betraut. Das Gesamtvolumen der Tanks beträgt 200.000 m³. 4900 Tonnen Stahlbleche werden dazu verbaut. Ende April startete zudem die Montage des 13.000 Meter umfassenden Rohrleitungssystems und des Brandschutzes – komplett mit den erforderlichen Unterstützungen und Armaturen. Neben dem Tank- und Rohrleitungsbau wurde auch die Stahlbau-Montage im Umfang von rund 600 Tonnen von Kremsmüller durchgeführt. Folgeprojekte sind bereits in der Pipeline.

Sie wollen nähere Infos zu diesen Projekten? Mit einem Klick auf Kontakt können Sie mit unseren Experten per Mail in Verbindung treten.
Dezember 2017
Mitten im Messeherbst 2017
Mitten im Messeherbst 2017
Vier Fachmessen stehen von September bis November am Programm – alle mit Schwerpunkt Prozesstechnologie für den Apparatebau.
Auf gleich drei der geplanten Fachmessen feiert Kremsmüller Premiere – wie die oils+fats in München, die im September zeitgleich und im selben Rahmen mit der groß angelegten drinktec lief. Zum ersten Mal war das Team der Prozesstechnologie auf diesem Fünf-Tage-Event vertreten. Wichtige Kontakte konnten geknüpft und bestehende Geschäftsbeziehungen intensiviert werden.

Großer Andrang herrschte auch auf der Powtech in Nürnberg. Sie ist Leitmesse für mechanische Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut. Ausgestattet mit modernster Virtual-Reality-Technik konnte den einschlägig interessierten Messe-besuchern hautnah gezeigt werden, was Kremsmüller auf die Beine stellt. Zu sehen gab es wieder beeindruckende Einblicke in die Produktion. Und man konnte erstmals durch das virtuelle Modell einer Gesamtanlage gehen, wodurch auch Laien einen perfekten Eindruck einer prozesstechnischen Anlage erhielten.

Kommende Woche verschlägt es Kremsmüller zum bereits vierten Mal nach Moskau auf die Khimia – eine wichtige Fachmesse für die chemische Industrie im russischsprachigen Raum. Schließlich reist das Team der Prozesstechnologie im November noch in den Süden, nach Rimini. Auf der Ecomondo – Fachmesse für Material- und Energiegewinnung – ist Kremsmüller auf einem Gemeinschaftsstand mit Partner KVT (Kanzler Verfahrenstechnik) präsent.
Oktober 2017
Kraftakt in Schwechat
Kraftakt in Schwechat
Zwei große Stillstände bei Borealis und OMV forderten alle Beteiligten. Zu Spitzenzeiten waren über 500 Mitarbeiter im Einsatz.
Qualitätsarbeit unter Zeitdruck, Disposition und Koordination der Vielzahl an Mitarbeitern, Sicherheitsperformance – es gibt viele Aspekte, die einen großen „Turnaround“ zur Herausforderung machen. Jahrzehntelange Erfahrung und unermüdlicher Einsatz sorgen aber dafür, dass Kremsmüller immer wieder gerne für solche Aufgaben eingesetzt wird.

Instandhaltungstätigkeiten machten den Großteil der Arbeiten beim Shut-down im Borealis-Werk aus. Es wurden rund 1000 neue Rohrleitungseinbindungen geschweißt, 1200 Stück Armaturen getauscht oder erneuert und rund 8000 Flanschverbindungen bearbeitet. Noch umfangreicher gestaltete sich der Stopp bei OMV. Im Herzstück der Raffinerie, der FCC-Anlage (Anm.: FCC = Fluid Catalytic Cracking; Bei diesem Prozess wird Erdöl in wichtige Vorprodukte für die Kraftstofferzeugung umgewandelt), wurde eine neue Rauchgasleitung installiert. Rohrleitungs- und Stahlbau im Rahmen des Austauschs zweier Wärmetauscher war in der komplexen Ethylen-Anlage der Aufgabenbereich. Die Abteilung Armaturenservice durchliefen über 1700 Teile: 1614 Sicherheitsventile, 61 Absperrklappen, 20 Schieber und 26 Wechselventile unterschiedlicher Nennweiten wurden serviciert.

Ein Aspekt, der Kremsmüller besonders am Herzen liegt, ist die Sicherheit. Nicht nur aufgabenbezogen, auch sicherheitstechnisch konnten die Aufträge ohne Zwischenfälle abgewickelt werden.

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Oktober 2017
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