Kremsmüller Funkmasten BOS-Funk
Rund die Hälfte aller Funkstandorte sind Greenfield-Installationen unter sehr schwierigen Bedingungen in den Bergen.
Kremsmüller Funkmasten BOS-Funk
Februar 2017

Hoch, höher, Funkmasten

Rund 140 Funkstandorte im Salzburger Land wurden von den Telekommunikations-Experten im Namen der Regierung installiert
Dieses Großprojekt dient tatsächlich der nationalen Sicherheit. Im Falle eines „Blackouts“ können Behörden und Blaulichtorganisationen auf dieses BOS-Funksystem zugreifen. Der Auftrag läuft bereits seit Anfang 2016 und sollte Ende 2018 abgeschlossen werden.

Auch in Sachen Wartung und Service vertraut man auf die Experten von Kremsmüller. Bis Ende 2020 läuft der Wartungsvertrag, der die zuverlässige Einsatzbereitschaft des Systems gewährleisten soll.
Rund die Hälfte der neuen Funkstandorte sind völlige Neubauten in unwegsamen Gebirgsregionen und bringen teils schwierige Bedingungen mit sich. Bei rund 45 aller Installationen waren Hubschraubermontagen notwendig. Sogar die Bagger mussten in einigen Fällen mit dem Helikopter an Ort und Stelle gebracht werden um die Standorte zu errichten.

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Neuigkeiten
Uniklinik bekommt neue Kälteversorgung
Uniklinik bekommt neue Kälteversorgung
Rund 1800 Meter Spezialrohrleitungen wurden von der neuen Kältezentrale zu den einzelnen Klinikgebäuden verlegt
Um auch in Zukunft die Kälteversorgung der Uniklinik Düsseldorf zu sichern wird derzeit eine neue Kältezentrale gebaut. Für die Kaltwasser-Rohrleitungen zwischen der Zentrale und den verschiedenen Gebäuden der Uniklinik wurde Kremsmüller in Leipzig beauftragt.

Der Bereich Fernwärme- und Rohrleitungsbau zeichnet als Generalunternehmer für den Tiefbau, die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Kältetrasse verantwortlich.

Insgesamt wurden rund 1800 Meter Leitungen in Stärken von DN100 bis DN1000 im Kunststoffmantelsystem verlegt. Doch nicht überall war es möglich eine Trasse auszugraben. Die Bereiche vor ausgewählten Klinik-Gebäuden und Straßenquerungen erforderten Spezialbauleistungen, die gemeinsam mit einem Profi für Tiefbau durchgeführt wurden.

Unter anderem verlegte man 87 Meter Leitungen grabenlos durch das „Microtunneling“-Verfahren. Dazu hob man an den Trassenenden vier Gruben mit rund acht Meter Durchmesser und acht bis zwölf Meter Tiefe aus. Im Pressbohrverfahren wurden Tunnel errichtet, um die KMR-Rohre durchschieben und so die Leitungen unterirdisch weiterlaufen lassen zu können. Der Auftrag startete im Juli 2016 und geht ein knappes Jahr später in Betrieb.

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April 2017
Lager- und Fördersysteme by Kremsmüller
Lager- und Fördersysteme by Kremsmüller
Seit gut einem Jahr gibt es den Bereich Lager- und Fördersysteme nun bei Kremsmüller. Zeit die Sparte vor den Vorhang zu holen
Der Schwerpunkt bei den von Kremsmüller angebotenen Leistungen liegt bei der mechanischen Montage der Anlagen und Geräte sowie der Begleitung bis zur Inbetriebnahme. Forciert werden derzeit gesamtheitliche Projekte, die auch Elektro- und Steuertechnik mit einschließen.

Die Sparte Lager- und Fördersysteme betreut Projekte in ganz Europa. Mehrere Aufträge in Tschechien, der Schweiz und in Deutschland wurden bereits erfolgreich abgeschlossen – darunter auch eine herausfordernde Montage in einem Tiefkühllager. Bei minus 28 Grad Celsius wurde die bestehende Fördertechnik erweitert. Aufgrund der Dimensionen war der Schweizer Auftrag nicht weniger speziell. Elemente bis zu 5,5t mussten mit einem Spezialkran über das Dach in die Halle gehoben werden und schließlich in 33m Höhe verschraubt werden.

„Aktuell arbeiten wir an einer Anlagenerweiterung in Holland. Bei diesem Projekt sind spezielle Hygienevorschriften zu beachten, da dort Lebensmittel verarbeitet werden“, beschreibt der Spartenleiter die jüngste Situation.

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Jänner 2017
Projekt in Wilhelmshaven schreitet voran
Projekt in Wilhelmshaven schreitet voran
50.000 Stunden wurden dieses Jahr bereits in den Umbau der Raffinerie investiert. Für 2017 und 2018 gibt es weitere Vorhaben am Gelände
Seit Anfang 2015 wird die ehemalige Raffinerie in Wilhelmshaven zu einem beeindruckenden Tanklager umgebaut. Auch dieses Jahr gingen die Sanierungsmaßnahmen auf der Großbaustelle weiter. Aktuell wurden und werden folgende Arbeiten durchgeführt:

Die Brandschutzanlage wurde erweitert. Dazu wurden die Tanks mit zwei Kilometer Rohrleitungen erschlossen sowie eine Löschwasserpumpenstation errichtet. Zudem erfolgte die Sanierung von sechs Kugelbehältern – mit 24 Meter Durchmesser – für die Lagerung von Propangas. Alle Armaturen und Förderpumpen wurden überprüft und instandgesetzt. 1800 Meter Rohrleitungen führen nun zu den Schiffs- und Bahnverladestationen. Am Schiffsanleger werden laufend Verbesserungen und Reparaturen durchgeführt um ein sicheres und schnelles Be- und Entladen zu ermöglichen.

Derzeit finden noch zahlreiche Instandhaltungsarbeiten am Gelände statt. Dies auch in Vorbereitung auf die weiteren anstehenden Projekte, die 2017 und 2018 geplant sind.

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Dezember 2016
Montage über Stock und Stein
Montage über Stock und Stein
In unwegsamem Gelände wurde eine 2,5 Kilometer lange Trasse gebaut. Die Rohre mussten bei teils über 50 Prozent Steigung verlegt werden
Ein im wahrsten Sinne des Wortes "steiles Projekt" wurde in Brixen, Südtirol abgewickelt. Für die Errichtung einer Fernwärme-Pumpstation musste eine rund fünf Kilometer lange DN 150-Leitung verlegt werden – unter herausforderndsten Bedingungen.

Bei teilweise über 50 Prozent Steigung wurde die 2,5 Kilometer lange Fernwärme-Trasse aus dem Felsen gestemmt. Die Materialien und Geräte konnten nur mit Hilfe einer eigens für dieses Montageprojekt aufgestellten Seilbahn transportiert werden. An manche Stellen gelangte nur ein Hubschrauber, der Rohre und Gerätschaften spektakulär an Ort und Stelle brachte.

Aufgrund der beträchtlichen Gefahrensituation wurden alle am Bau beteiligten Arbeiter speziell unterwiesen. Ein externer Spezialist für Höhenarbeiten präsentierte ein an die Gegebenheiten angepasstes Sicherheitskonzept. So konnten sich alle Monteure bestens gegen Absturz und Steinschlag sichern. Ohne Vorfälle und termingerecht wurde das Projekt schließlich fertiggestellt.

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November 2016
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
In Niederösterreich wurde eine Anlage für TEG-Trocknung errichtet. Dabei griffen verschiedene Kremsmüller-Gewerke ineinander
Für die OMV-Kompressorstation in Auersthal errichtete Kremsmüller eine TEG-Regeneration-Reboilereinheit (Anm. TEG=Triethylenglykol). Dabei wird in einem Absorptionsverfahren Erdgas in intensiven Kontakt mit TEG gebracht. So können Wasserdampf und höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Erdgas getrennt werden.

Hohe Aufmerksamtkeit wurde bei diesem Projekt darauf gelegt, möglichst viele Fachbereiche ineinander greifen zu lassen. Für Auftragsabwicklung, Engineering, Projektleitung, technische Dokumentation, EMSR und Werkstoffprüfung war die Schwechater Niederlassung von Kremsmüller verantwortlich. In den Steinhauser Werkshallen wurden Vorratstank, Wärmetauscher und Destillationskolonne gefertigt. Der Stützpunkt Gänserndorf wurde mit den Rohrleitungen und der Montage sämtlicher Anlagenteile beauftragt. Die mechanische Werkstätte in Krieglach steuerte Drehteile und drucktragende Anbauteile bei.

So konnte das gesamte Projekt aus einer Hand abgewickelt werden. Unnötige Schnittstellen wurden ausgehebelt, alle Gewerke waren optimal aufeinander abgestimmt und trugen zu einer raschen und erfolgreichen Umsetzung bei.

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November 2016
Elektrotechnik für Feinschmecker
Elektrotechnik für Feinschmecker
EMSR wickelte Auftrag für die Erweiterung eines Biobauernhofs ab. Unsere Lehrlinge bauten die Verteiler für die neue Käserei
Eine ganz andere Sparte als üblich deckte ein EMSR-Projekt in Lichtenegg in der Buckligen Welt ab. Ein dort ansässiger Ziegenhof erweiterte seinen Betrieb um eine Bio-Käserei und suchte noch nach einem Verteilerbauer. Empfohlen wurde Kremsmüller, als verlässlicher und guter Partner für den Schaltschrankbau.

Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Für alle Anforderungen lieferte Kremsmüller passende und normgerechte Lösungen. Die Fertigung erfolgte schließlich durch acht Lehrlinge in den EMSR-Werkstätten. Gebaut wurden ein Energieverteiler und drei Mess-, Steuer- und Regelverteiler für die Automatisierung. Denn für unterschiedliche Milchprodukte wie Käse oder Joghurt sind zahlreiche Messungen notwendig. Neben der Planung des Projekts und der Fertigung der Verteilerschränke war Kremsmüller auch für die Überprüfung der Gesamtanlage verantwortlich. Durch eine erstinstanzliche Prüfung konnte ein Teil schon vor kompletter Fertigstellung in Betrieb gehen. Die Endabnahme, wobei alle Installationen auf normgerechte und einwandfreie Ausführung begutachtet wurden, verlief problemlos.

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Oktober 2016
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Nach nur 80 Tagen ging die Anlage wieder in Betrieb. Einen großen Anteil an der raschen Reparatur hatten die Sparten Rohrleitungsbau und EMSR
Schnelles Handeln war gefragt, nachdem in der Papierfabrik Laakirchen Feuer ausgebrochen ist – genauer gesagt an einer der Papiermaschinen der Pressenpartie. 14 Feuerwehren mit insgesamt 250 Einsatzkräften bekämpften die Flammen, dennoch waren die Schäden gravierend. Es wurde mit einem Totalausfall von einem halben Jahr gerechnet.

Die Größenordnung der Gesamtreparatur: 70.000m² Hallenwände, Konstruktion sowie alle Maschinenteile und Walzen mussten gereinigt werden, 100km Kabel samt Trassen und 4km Hydraulikrohre neu verlegt werden. Zudem brauchte es 30lfm neue Antriebsschränke – als altbewährter und verlässlicher Partner wurde für dieses spontane Großprojekt auch Kremsmüller ins Boot geholt. Alle Beteiligten waren bemüht, die Maschine ehestmöglich zum Laufen zu bringen. Aufgrund der quasi nicht vorhandenen Planungsphase eine Meisterleistung.

„Alle Materialbestellungen mussten so kurzfristig wie möglich geliefert werden, was auch gut klappte. Wir waren mit 60 Mann vor Ort und arbeiteten in Tag- und Nachtschicht, zeitgleich mit weiteren Lieferanten und Partnern. Die Koordination aller an der Reparatur Beteiligten durch unseren Kunden hat sicher einen wichtigen Beitrag für die rasche Abwicklung geleistet“, unterstreicht Abteilungsleiter Rudolf Raberger. Tatsächlich ging die abgebrannte Papiermaschine nach nur 80 Tagen wieder in Betrieb, doppelt so schnell wie ursprünglich geplant.

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Oktober 2016
„Bergsteigen“ im Namen der Industrie
„Bergsteigen“ im Namen der Industrie
Für eine Blitzschutzinstallation an zwei Reaktoren mussten zwei Monteure hoch hinaus – um genau zu sein auf bis zu 29 Meter Höhe
Beim Umbau einer Kläranlage in Pitten stand neben elektrotechnischen und mechanischen Maßnahmen auch die Montage eines Blitzschutzes auf dem Programm – nichts für schwache Nerven. 29 Meter hoch sind die beiden Reaktoren, die vor Blitzschlag geschützt werden sollten. Eine weitere Herausforderung neben der Höhe war auch die „Ex Zone 2“ an den Oberkanten der Reaktoren. Dementsprechend aufwändig gestaltete sich die Montage des Blitzschutzes. Spezielle Brandschutznormen mussten eingehalten werden. Bei einem Blitzschlag und möglicher explosiver Atmosphäre darf keine Explosion oder ein Brand entstehen. Die Überspannung muss gefahrlos in die Erde abgeleitet werden können. Für die Anbringung der hochspannungsfesten isolierten Ableitungen mussten zwei professionelle Industriekletterer eingesetzt werden. Denn weder Hubsteiger noch Hebebühne gelangen in diese luftigen Höhen.

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August 2016
20 Tonnen Kupfer für Gewinnungsstation
20 Tonnen Kupfer für Gewinnungsstation
Ein größeres EMSR-Projekt im petrochemischen Bereich wurde erfolgreich fertiggestellt. Alle Installationen sind explosionsgeschützt
Neue Anlagenteile bekam die Gewinnungsstation Auersthal. Die Erweiterung dient der Trennung von Öl und Wasser in der Erdölaufbereitung. Die Verbringungskapazität wurde auf 900m³/h verdoppelt.

Für alle Arbeitsschritte zur Versorgung, Steuerung und Überwachung der Erweiterung war das Team der EMSR verantwortlich. Darüber hinaus waren die Experten auch direkter Ansprechpartner für weitere Zulieferer in Sachen EMSR. Diese Minimierung der Schnittstellen garantierte dem Kunden die hocheffiziente Abwicklung. Für die gesamten Montagearbeiten wurden 20 Tonnen Kupfer in Form von Schienen und Kabel verbaut oder vergraben, 35 verschiedene Schaltschränke gefertigt und etliche weitere Installationen durchgeführt. „Wir haben das Projekt zeitgerecht fertiggestellt und alle Installationen auf höchstem Industriestandard ausgeführt“, so der Projektleiter.

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August 2016
Rundum erneuert nach 35 Jahren
Rundum erneuert nach 35 Jahren
Die Elektro-Anlage eines Erdgas-Verteilerknotens in Wiener Neustadt ist nun wieder am neuesten Stand der Technik
In die Jahre gekommen ist die Elektroanlage eines Erdgas-Verteilerknotens in Wr. Neustadt. Das Team der EMSR (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik) befasste sich mit der Erneuerung der Armaturenantriebe, Heizlüfter, Zählereinrichtungen sowie mit deren elektrischer Versorgung.

Zwölf Schaltschränke wurden geplant, gefertigt und montiert sowie nach Prüfung des TÜVs angeschlossen. Die Verkabelung wurde von Grund auf neu gemacht. Auch der Schaltschrank mit der Steuerung des Dieselnotstrom-aggregats wurde getauscht. Die verbauten Bestandteile entsprachen bei weitem nicht mehr dem Stand der Technik. Bemerkenswert: Sämtliche Arbeiten im Regelraum fanden bei laufendem Betrieb statt. Zudem wurde ein straffer Zeitplan vorgegeben. Dazu braucht es wirklich erfahrende Mitarbeiter, bei denen jeder Handgriff sitzt. Für die explosionsgeschützte Beleuchtung in sechs Meter Höhe wurde ein Gerüst auf zwei fahrbaren Kränen montiert, da kein „normales“ Gerüst verwendet werden konnte. Diese innovative Idee wurde kundenseitig gelobt und trug auch maßgeblich zur Sicherheit der Mitarbeiter bei.

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Mai 2016
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