Eindampfanlagen
Eindampfanlagen Eindampfanlagen

Eindampfanlagen

Eindampfanlagen sind geeignet für hohe Abdampfraten bei niedrigen bis mittelviskosen Produkten. Die ideale Verteilung des Produkts auf die Heizflächen durch den Verdampferkopf sorgt für sehr hohe Verdampfungsraten. Durch eine Vorwärmung und die Realisierung mehrerer hintereinander geschalteter Stufen wird der Heizdampfverbrauch erheblich reduziert.

Nachfolgende Konfigurationen an den Eindampfanlagen dienen vor allem dazu, den heutigen hohen Anforderungen des Energieeinsatzes zu entsprechen:

Mehrstufige Eindampfung

Die Eindampfung über mehrere Stufen reduziert die notwendige Heizenergie erheblich. Durch das Druckgefälle innerhalb der einzelnen Stufen wird die Siedetemperatur des Produktes kontinuierlich verringert. Brüden aus der vorherigen Stufe können die nachfolgende Stufe beheizen und das Produkt weiter aufkonzentrieren.

Thermische Brüdenverdichtung

Bei der thermischen Brüdenverdichtung werden die Brüden wiederverwendet und mittels Treibdampf auf ein höheres Druck- und Temperaturniveau gebracht. Der resultierende Dampf kann im Verdampfungsprozess wiederverwendet werden und so Heizenergie gespart werden. Mehrstufige Verdichteranlagen reduzieren den Heizdampfverbrauch weiter.

Mechanische Brüdenverdichtung

Die Verdampfungsenergie wird durch einen mechanischen Verdichter (Ventilator oder Turboverdichter) eingebracht, der die Brüden auf das notwendige Temperatur- und Druckniveau bringt um diese als Heizdampf wiederzuverwerten. Dadurch wird der Heizdampfverbrauch auf ein Minimum reduziert.

In diesem Bereich bietet Kremsmüller im hauseigenen Technikum ausgehend von Machbarkeitsstudien über labor-, halbtechnische Versuche, bis hin zur Mustermengenherstellung, ein breites Anwendungsspektrum an. Dabei können wir auf die jahrzehntelange Erfahrung unserer Experten zurückgreifen.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Stärkelösungen
  • Lösemittelrückgewinnung
  • Schwarzlauge
  • Milch
  • Caprolaktam