Wärmespeicher
40 Meter hoch, 550 Tonnen schwer und ein Fassungsvermögen von 20.000m3 – so die Eckdaten dieses Wärmespeichers.
Wärmespeicher Wärmespeicher

Wärmespeicher

Die Strom- und Wärmeerzeugung erfolgt nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Mit einem Wärmespeicher gelingt die zeitliche Entkoppelung der Wärme- und Stromproduktion, indem die „überschüssig“ produzierte Wärmeenergie annähernd verlustfrei über mehrere Tage zwischengespeichert wird. Der Wärmespeicher optimiert so die Fahrweise eines Kraftwerks und ermöglicht Flexibilität bei veränderlichen Bedingungen des Strommarktes.

Produkte
  • Drucklose Wärmespeicher: bis V=50.000m³
  • Wärmedruckspeicher: werksgefertigt bis ø4,4m
  • Wärmedruckspeicher: baustellengefertigt ab ø4,45m

mit folgendem Leistungsumfang
  • Konzeptionierung der erforderlichen Speichergröße
  • Verfahrenstechnische Auslegung der Speicherkomponenten wie Nennweite der Vorlauf- und Rücklaufleitung, Größe der Wasserverteildiffusoren, Spritzwasseranlage zur Dachraum-Inertisierung, Sicherheitseinrichtungen für Über- und Unterdruckabsicherung oder Überfüllsicherung
  • Detailengineering für Wärmespeicher, Bedienstahlbau und Einbindeverrohrung
  • Detailengineering für die Isolierung, inklusive Wärmeverlustberechnung gemäß KWK-Gesetz (max. zulässiger Wärmeverlust = 15 W/m²)
  • Detailengineering EMSR wie Planung, Fertigung und Lieferung der Schaltschränke oder SPS-Programmierung
  • Vorfertigung
  • Lieferung
  • Montage von Wärmespeicher und Bedienstahlbau
  • Montage und Verkabelung der EMSR-Komponenten
  • Isolierung
  • Inbetriebnahme
Neuigkeiten
Gemeinsame Sache auf IFAT und ACHEMA
Gemeinsame Sache auf IFAT und ACHEMA
Mit Partner KVT präsentierte Kremsmüller ein völlig neues Verfahren zur Verarbeitung und Ressourcen-Rückgewinnung von Klär- und Industrieschlämmen.
Wie bereits im Vorfeld angekündigt entschied sich Kremsmüller zum ersten Mal in der Firmengeschichte an der IFAT in München teilzunehmen – DIE Weltleitmesse für Umwelttechnologien, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Im Nachhinein betrachtet eine goldrichtige Entscheidung. Der gemeinschaftliche Auftritt mit Kanzler Verfahrenstechnik und die Ausrichtung auf die prozesstechnologische ThermoDec-Anlage war Besuchermagnet und zog neugieriges Fachpublikum an. Aussichtsreiche Kontakte konnten geknüpft werden. Speziell Gäste aus dem asiatischen Raum waren von dem konkurrenzlosen Produkt angetan. Nach der IFAT im Mai folgte die ACHEMA in Franktfurt ein Monat später. Nicht ganz so eng gesteckt ist diese Leitmesse für die chemische Industrie. So wurden neben ThermoDec auch die Firmen dahinter – KVT und Kremsmüller – ausführlich präsentiert. Mit Bildschirmpräsentationen und VR-Stationen bepackt wurde das Portfolio optimal vermittelt. Beide Messen werden künftig Fixpunkte im Kalender sein. Für die Chemshow Eurasia in Istanbul im November dieses Jahres sind die Planungen gerade angelaufen – Die letzte Fachmesse für 2018. Alle Infos zu ThermoDec finden Sie hier.
Juli 2018
Größter Tank seit Firmengründung
Größter Tank seit Firmengründung
Für einen deutschen Chemiekonzern fertigte Kremsmüller einen 7.500m3-Doppelmanteltank mit Doppelboden.
7.500m3 fasst der VAM (Vinylacetat Monomer)-Lagertank. Es handelt sich dabei um einen Flachbodentank nach DIN 4119 mit Auffangwanne und Doppelboden vakuumüberwacht sowie versteiftem Kegeldach inklusive Begehungsstahlbau. Der gesamte Behälter misst rund 22 Meter im Durchmesser, ist rund 28 Meter hoch und 303 Tonnen schwer. Der Tank wurde nicht isoliert, d.h. die Außenseite musste optisch in einem Top-Zustand sein. Zur Ausrüstung zählt ein Mischsystem für die Durchmischung des Mediums sowie von außen bedienbare Ringraumarmaturen. Die Funktionalität des Mischsystems musste bereits im Vorfeld anhand einer Strömungssimulation nachgewiesen werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass sich die maximal mögliche Füllmenge im Bedarfsfall innerhalb von vorgegebenen 12 Stunden im Tank durchmischt. Rechnerisch erfolgt die komplette Durchmischung in 5 Stunden. Nach Fertigstellung wurde das Mischsystem einem Bewährungstest mit Wasser unterzogen, in dem nachgewiesen wurde, dass der Treibstrahl die Flüssigkeitsoberfläche bei Mindestfüllstand nicht durchbricht. Doch das war nicht die einzige Herausforderung bei diesem Projekt. Der Tank und die Wanne mussten innen und außen komplett gebeizt werden, unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen mit Schutzgerüst. Zusätzlich zu den Tanknormen war das deutsche Baurecht einzuhalten. Der deutsche TÜV überwachte das Projekt baubegleitend. Die hohen Qualitätsansprüche konnten erneut zur vollsten Zufriedenheit erfüllt werden. Bereits 2011 wurden durch Kremsmüller zwei ähnliche, etwas kleinere Tanks errichtet. Ein entscheidender Vorteil zu Projektbeginn. Denn so konnten unsere Experten bereits in der Planungsphase Wissen einbringen und den Kunden optimal unterstützen.
Mai 2018
Drei Sparten bei Abstellung in Papierfabrik
Drei Sparten bei Abstellung in Papierfabrik
Industrieanlagenbau, Apparate- und Behälterbau sowie Rohrleitungsbau waren beim Umbau der Kocher-Befüllanlagen involviert.
Mehrere Aufträge erhielt Kremsmüller bei Smurfit Kappa in Nettingsdorf. Die Abteilungen Industrieanlagenbau, Apparate- und Behälterbau sowie Rohrleitungsbau arbeiteten eng zusammen – für die Kocher-Befüllanlagen zur Hackschnitzel-Vordämpfung. Das Anlagenbau-Team war für die Erneuerung des Hackschnitzel-Siloaustrags verantwortlich. Der neue Siloboden wurde in drei Teilen geliefert und zusammengebaut. Zusätzlich montierte das Team zwei neue Austragsschnecken und eine Eintragsschnecke mit Antrieben. Der Austausch von alt auf neu musste während einer neuntägigen Abstellung geschehen. In diesem Zeitraum wurden von der Sparte Behälterbau auch die Siebe an vier Kochern ausgetauscht. Aufgrund optimaler Koordination und langjähriger Erfahrung in der Papierindustrie wurden die Arbeiten zeitgerecht fertiggestellt. Die Abteilung Rohrleitungsbau trug auch wesentlich zum Gesamtprojekt bei. Sie wurde mit der gesamten Prozessverrohrung, insgesamt 1300 Meter in den Nennweiten DN15 bis 500, den Pumpenmontagen und dem Zusammenbau von Behältern und Wärmetauschern betraut. Die Installation des „Flash Tanks“ mit rund 18 Tonnen Hubgewicht war eine der Herausforderungen für die Monteure. Beim Stillstand mussten zahlreiche Einbindepunkte berücksichtigt werden. „Die Umbauleistung von allen beteiligten Kremsmüller-Monteuren war wie immer gewaltig“, so Robert Petroschinsky, Planung bei Smurfit Kappa Nettingsdorf.
März 2018
Nachts in der Fertigung
Nachts in der Fertigung
Bereits zum dritten Mal nimmt Kremsmüller an der Langen Nacht der Forschung teil. Sie findet heuer am Freitag, 13. April, zwischen 17 und 23 Uhr statt.
Die Fertigung von Kremsmüller in Steinhaus hat schon die unterschiedlichsten Projekte und beeindruckende Momente erlebt. Um diese erlebbar zu machen, wird auf Virtual-Reality-Technik gesetzt. So sehen Besucher unter anderem, wie tonnenschwere Stahlteile zu einem riesigen Rohrabzweiger in der Werkstätte zusammengebaut und tief im Berg montiert werden. Viele solcher Bauteile sind auch real zu sehen. Mit einem Quiz erfahren Besucher spannende Facts zum Thema „Hydro Power“. Darüber hinaus kann man sich virtuell durch eine imposante mehrstöckige Verdampfungsanlage bewegen. Herzstück solcher Anlagen ist ein "Dünnschichtverdampfer", welcher Substanzen thermisch und mechanisch in die Bestandteile trennt. Damit Besucher erfahren, welche Vorgänge und Prozesse im Inneren passieren, wird es eine Demonstration anhand einer verkleinerten Versuchsanlage geben. 2016 zählte Kremsmüller insgesamt 650 Besucher – ein Rekordergebnis an einem wirklich gelungenen Abend. Grund genug auch heuer wieder mit dabei zu sein und uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu freuen. Schauen Sie vorbei und nutzen die seltene Gelegenheit Einblick in die Fertigung zu bekommen – ein interessanter und spannender Abend ist garantiert. Eintritt ist frei!
März 2018
Supervision in chinesischer Raffinerie
Supervision in chinesischer Raffinerie
Kremsmüller wurde mit der Konzeption und Supervision eines Dämpfespeichers beauftragt und trägt so zum Umweltschutz bei.
Eine chinesische Raffinerie in Kunming beauftragte Kremsmüller mit einem Flachbodentank mit Kunststoffmembranblase für die Pufferung von Benzindämpfen. Der 5000m³-Tank misst 18 Meter in der Höhe, 22 Meter im Durchmesser und wiegt rund 20 Tonnen. Anders als meistens üblich war die Abteilung Apparate- und Tankbau bei diesem Projekt nicht für die Fertigung des Tanks selbst verantwortlich. Kremsmüller lieferte hier das gesamte Engineering sowie das Kernequipment der Membrantechnologie. Um einen reibungslosen Fertigungsprozess zu gewährleisten, wurden zwei Tankbau-Experten aus dem eigenen Hause mit der Supervision vorort betraut. Sie waren auch bei der Abnahme, dem Testlauf sowie der Inbetriebnahme federführend dabei. Der Flachbodentank trägt wesentlich zur Erfüllung der strengen Umweltauflagen bei. Die schädigenden Dämpfe können zwischengespeichert und anschließend zu Flüssigbenzin rückgewandelt werden. Somit gibt es keine Schadstoffemission. Detaillierte Informationen erhalten Sie gerne von unseren Experten auf Anfrage per Mail durch einen Klick auf Kontakt (Briefsymbol).
Februar 2018
Sauergasbehälter für Weißrussland
Sauergasbehälter für Weißrussland
Nachdem zwei Sauergasbehälter erfolgreich ausgeliefert wurden, kam prompt ein Folgeauftrag der weißrussischen Raffinerie JSC Mozyr.
Nicht viele Anlagenbauer können in Dimensionen wie diesen fertigen. Einer der Gründe, die bei diesem Auftrag für Kremsmüller sprachen. Die Durchmesser von über fünf Meter (5050 mm) war tatsächlich die Krux bei diesem Projekt. An einen Straßentransport von Steinhaus nach Mozyr (Belarus) war nicht zu denken, da für diese Dimensionen kein Transportkorridor auf der Straße gefunden werden konnte. So wurden die beiden Separatoren in Steinhaus zu 90 Prozent vorgefertigt und via LKW mit Kesselbrücke nach Linz transportiert. Direkt im Donauhafen wurde der Behälter dann fertig gestellt. Vom Linzer Hafen aus ging es dann via Binnen- und Hochseeschiff nach Estland und von dort weiter am Landweg direkt zum Bestimmungsort in Weißrussland. Die Behälter wurden aus sauergasbeständigem C-Stahl gefertigt und außen mit Heizschlangen versehen um ein Einfrieren im Winter zu verhindern. Die Separatoren scheiden Flüssigkeiten (Kondensat) aus feuchter Luft/Gas ab und halten Temperaturen bis über 400 Grad stand. Der zweite Behälter ist für den Not- oder Schadensfall als Reserve gedacht. Nachdem der Kunde mit dem Ergebnis mehr als zufrieden war, wurde Kremsmüller noch mit einem dritten Behälter dieser Art beauftragt. Dieser wird derzeit nach exakt gleichem Procedere wie die ersten beiden gefertigt.
Jänner 2018
Tanklagerbau im hohen Norden
Tanklagerbau im hohen Norden
Das dritte Jahr in Folge ist Kremsmüller auf der Baustelle in Wilhelmshaven vertreten. Ein neues Projekt wartete in Rotterdam.
Auch im dritten Jahr nach dem Startschuss 2015 laufen die Arbeiten im Tanklager Wilhelmshaven weiter. Dieses Jahr wurden Rohrleitungen, Tanks und die Verladestationen saniert. 3500 Meter Versorgungsleitungen wurden verlegt, Filterstationen aufgebaut und rund 1500 Nähte geschweißt. Die Arbeiten an der Jet-Fuel-Anlage konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Diese Anlage versorgt den Flughafen Leipzig mit Flugbenzin. Derzeit laufen Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme der VRU-Anlage zur Gasrückführung. Bis Ende 2018 soll das Projekt fertiggestellt sein. In Rotterdam läuft seit Anfang 2017 ein neues umfassendes Projekt. Während in Wilhelmshaven eine Raffinerie zum Tanklager umgebaut wurde, entsteht im Hafen Rotterdam ein komplett neues Tanklager. Kremsmüller wurde mit der gleichzeitigen Montage von acht Flachbodentanks betraut. Das Gesamtvolumen der Tanks beträgt 200.000 m³. 4900 Tonnen Stahlbleche werden dazu verbaut. Ende April startete zudem die Montage des 13.000 Meter umfassenden Rohrleitungssystems und des Brandschutzes – komplett mit den erforderlichen Unterstützungen und Armaturen. Neben dem Tank- und Rohrleitungsbau wurde auch die Stahlbau-Montage im Umfang von rund 600 Tonnen von Kremsmüller durchgeführt. Folgeprojekte sind bereits in der Pipeline. Sie wollen nähere Infos zu diesen Projekten? Mit einem Klick auf Kontakt können Sie mit unseren Experten per Mail in Verbindung treten.
Dezember 2017
Mitten im Messeherbst 2017
Mitten im Messeherbst 2017
Vier Fachmessen stehen von September bis November am Programm – alle mit Schwerpunkt Prozesstechnologie für den Apparatebau.
Auf gleich drei der geplanten Fachmessen feiert Kremsmüller Premiere – wie die oils+fats in München, die im September zeitgleich und im selben Rahmen mit der groß angelegten drinktec lief. Zum ersten Mal war das Team der Prozesstechnologie auf diesem Fünf-Tage-Event vertreten. Wichtige Kontakte konnten geknüpft und bestehende Geschäftsbeziehungen intensiviert werden. Großer Andrang herrschte auch auf der Powtech in Nürnberg. Sie ist Leitmesse für mechanische Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut. Ausgestattet mit modernster Virtual-Reality-Technik konnte den einschlägig interessierten Messe-besuchern hautnah gezeigt werden, was Kremsmüller auf die Beine stellt. Zu sehen gab es wieder beeindruckende Einblicke in die Produktion. Und man konnte erstmals durch das virtuelle Modell einer Gesamtanlage gehen, wodurch auch Laien einen perfekten Eindruck einer prozesstechnischen Anlage erhielten. Kommende Woche verschlägt es Kremsmüller zum bereits vierten Mal nach Moskau auf die Khimia – eine wichtige Fachmesse für die chemische Industrie im russischsprachigen Raum. Schließlich reist das Team der Prozesstechnologie im November noch in den Süden, nach Rimini. Auf der Ecomondo – Fachmesse für Material- und Energiegewinnung – ist Kremsmüller auf einem Gemeinschaftsstand mit Partner KVT (Kanzler Verfahrenstechnik) präsent.
Oktober 2017
Mit Klopfzeichen zur perfekten Schweißnaht
Mit Klopfzeichen zur perfekten Schweißnaht
Tandemschweißen gibt es seit Jahrzehnten. Oft vernachlässigt, hat das Verfahren aber bestechende Vorteile
Filmteams gaben sich in Steinhaus in letzter Zeit die Klinke in die Hand. Waren die Filmemacher des Öfteren in Sachen Imagefilm für „United Skills of Kremsmueller“ in den Werkshallen zugegen, besuchte auch Fronius kürzlich die Apparatefertigung in Steinhaus. Für Anwenderreportagen des renommierten Schweißmaschinen-Herstellers wird Film-, Foto- und Textmaterial bei Kunden gesammelt. Und Material gibt es reichlich, da Schweißarbeiten an einzigartigen Bauteilen mit herausfordernden Werkstoffen eine der wichtigsten Kernkompetenzen von Kremsmüller sind. Im Fokus stand das gleichzeitig beidseitige WIG-Schweißen − auch als WIG-Tandemschweißen bekannt. „Dieser Prozess wird bei uns hauptsächlich für die Wurzelschweißung im Großbehälterbau angewendet. Das hat einfach sehr große Vorteile. Es geht schneller, der Gasverbrauch ist geringer. Zudem erspare ich mir schon in der Schweißkanten-Anarbeitung Zeit, weil ein größerer Steg bleiben kann. Die zwei größten Faktoren sind aber die Prozesssicherheit und dass ich mir das Ausschleifen der Gegenseite erspare", erklärt Gerhard Haminger, Leiter der Karl Kremsmüller Schweißakademie. Doch auf eines kommt es besonders an: Die Kommunikation zwischen den beiden Tandem-Schweißern muss stimmen. Obwohl man sich auch mit Headsets unterhalten könnte, wird beim Schweißen großer Bauteile nach wie vor über Klopfzeichen oder andere Handzeichen miteinander kommuniziert. An Grenzen stößt man beim WIG-Tandemprozess lediglich beim Bearbeiten von wärmesensiblen Werkstoffen.
August 2017
Schwertransport mal drei
Schwertransport mal drei
Drei 85 Tonnen schwere und 30 Meter lange Wärmespeicher wurden rund 600 Kilometer von Steinhaus nach Kaiserslautern transportiert
Die Stadtwerke Kaiserslautern errichteten eine neue Wärmespeicheranlage. Dafür wurden in Steinhaus drei Druckspeicher mit je 30 Meter Länge, 4 Meter Durchmesser und 340m3 Volumen gefertigt. Die 85 Tonnen schweren Wärmespeicher machten sich einzeln auf den 600 Kilometer langen Weg nach Kaiserslautern – eine logistische Herausforderung, die bereits vor den Toren der Kremsmüller-Fertigung begann. Damit das Spezialfahrzeug mit Hubhebelkesselbrücke überhaupt das Werksgelände verlassen konnte, mussten Buchshecken versetzt und Grünflächen neben der Straße mit zentimeterdicken Eisenplatten ausgelegt werden. Quer über die Straße und den Mitarbeiterparkplatz schob das Fahrzeug dann aus der Halle und machte sich auf nach Kaiserslautern. Vor der Einfahrt zu den Stadtwerken wurden die Apparate aufgrund der enormen Dimensionen umgeladen – auf selbst fahrende SPMTs (Anm. Self-Propelled Modular Transporter). Das Einheben und die Montage auf von Kremsmüller vorab gelieferte Ankerkörbe funktionierte reibungslos. Bis zum Beginn der Heizperiode 2017/2018 soll die Wärmespeicheranlage in das Fernwärmenetz integriert werden. So soll die Produktion von Strom und Fernwärme entkoppelt und flexibler auf die Marktanforderungen reagiert werden können. Des weiteren dient die neue Anlage der zusätzlichen Besicherung der Fernwärme. Hier geht's zum Projektvideo der SWK!
Juli 2017
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